reduzierte Öffnungszeiten |
bis zum Beginn der Sommerpause nur noch jeweils Mo-Fr mittags geöffnet |
| |  | Hinweis |
Mütternacht-SPEZIAL - Der Comedy-Club und RosenauOPEN - "STUTTGART IS MY LADY" Open Air auf der Freilichtbühne Killesberg Open Air auf dem Berliner Platz vor der Liederhalle |
| - | Bedauerlicherweise können beide Open Air-Veranstaltungen in diesem Jahr aufgrund der aktuellen finanziellen Situation des Rosenau Kultur-Vereins nicht stattfinden. Derzeit verfügt der Rosenau Kultur-Verein über keinerlei finanzielle Spielräume. Das Risiko ist zu hoch, daß für einen solchen Abend - auch wetterbedingt - nicht ausreichend Karten verkauft werden und die Veranstaltung nicht wenigstens kostendeckend durchgeführt werden kann.

Wir hoffen hierfür auf Ihr Verständnis.

 |  | Sommerpause |
| Liebe Gäste, bis zum 31.08.2010 hat die Rosenau geschlossen. |
| Ab Mittwoch, dem 01.09.2010 sind wir wieder für Sie da.

Schöne Ferien!
|  | Freitag, 03. September 2010 |
KABARETT Rainald Grebe mit dem Programm „Das Hongkongkonzert“ |
| 20.15 Uhr | Rainald Grebe (Foto: Jim Rakete) |
Veranstaltungsort: Theaterhaus Stuttgart Vorverkauf: 0711 / 402 07 20 oder tickets@theaterhaus.com www.theaterhaus.com
Ein Barpianist in einem Nobelhotel in Hongkong. Er arbeitet global. Ein Alleinunterhalter, der überall war und nirgendwo. Taufen. Hochzeiten. Beerdigungen. Frühschoppen. Kaufhauseröffnungen. Insolvenzfeiern. Kreuzfahrten. Ein Dienstleister, der sich nach den Wünschen seiner Kunden richtet. I did it my way. Der Kunde ist König. I´m your private dancer. Candle in the wind.

Sagen Sie ihm, was Sie für Ihre Feier wünschen, er ist flexibel. As time goes by. Yesterday. Eisgekühlter Bommerlunder. Er weiß, wenn er nicht wär, würde es jemand anderes machen. Draußen soll die Katastrophe sein. Like a bridge over troubled water. Dem Geld geht es nicht gut. Dem Dorsch und dem Klima auch nicht. In der Bar hocken Leute, die den Pianisten vollquatschen. Einer sagt, das Tragische an der Erderwärmung ist die Eisfreiheit. Die Titanic fährt einfach immer weiter. Und die Bordkapelle spielt ohne Unterlaß. So geht es ihm seit Jahren. Don´t shoot me, I´m only the piano player. Ein Abend über Katastrophen, Kaufhausmusik und Liebe im Ausland.

Rainald Grebe (geb. 1971) betätigt sich seit 1989 als Autor, Comedian und Liedersänger. Er stammt aus Köln und machte sich Anfang der neunziger Jahre in die neuen Bundesländer auf, um seine künstlerische Karriere zu verfolgen. Er diplomierte an der „Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin“ im Fach Puppenspiel. Nach legendären Bühnenauftritten beim Quatsch Comedy Club in Hamburg fand der Künstler im Jahr 2000 seinen festen Platz als Dramaturg, Schauspieler und Regisseur am Jenaer Theaterhaus. Nach der Auflösung des Ensembles im Sommer 2004 begann er Solo und zusammen mit der „Kapelle der Versöhnung“ eigene Musikprogramme auf deutschen Kleinkunst- und Theaterbühnen zu spielen. „Das Hongkongkonzert“ ist sein drittes Soloprogramm.

Pressestimmen:

„Wer ist schuld, dass uns diese Granate jahrelang vorenthalten wurde?“ SZ 23.2.07

„Eine unbeschreibliche Melange aus Balladen, die er selbst fulminant am Flügel begleitet, und absurden Betrachtungen“ tz München 21.2.07

„Grebe ist grausam und wäre längst gelyncht worden, würde er das Publikum mit seinen Dada-Kaspereien nicht nur besänftigen, sondern erheitern bis zum hysterischen Lachanfall.“ AZ München 21.2.07

„Grebes Heimat ist zweifellos die Bühne, und sollte er auf einer in Ihrer Nähe zu sehen sein: Gehen Sie schnell hin!“ Titanic, April 2007

„Das System Grebe zeichnet sich durch völlige Unsystematik aus. Darin besteht seine bestechende Logik. Wie ein Spuk haust sein Erfinder in dem labyrinthischen Durcheinander und folgt einem roten Faden, der ihn den Nonsens als Abenteuer erleben und ihn mit plötzlichen Illuminationen in schwarzer Satire triumphieren lässt.“ Mainecho, 05.03.07

www.rainaldgrebe.de |  | Sonntag, 19. September 2010 |
BÜHNE Stuttgarter Poetry Slam als Conférencier und Moderator Thomas Geyer |
| 20.00 Uhr · Eintritt: VVK 7,- zzgl. Gebühren / AK 7,- € (AK ermäßigt 6,- €) | Thomas Geyer | Seit nunmehr neun Jahren wird in der Rosenau Monat für Monat jene "Dichterschlacht" ausgetragen, die weltweit die Bars, Clubs, Spelunken und Kleinkunsttempel füllt:

"Poetry Slam!".

Das Prinzip ist einfach: Jeder, der sich dazu berufen fühlt, Selbstgeschriebenes vor Publikum vorzutragen, darf teilnehmen - eingeschränkt lediglich durch das Zeitlimit von sieben Minuten und das Verbot von Hilfsmitteln. Im besten Fall werden die Texte jedoch nicht einfach nur vorgelesen, sondern gelebt, mit ganzem Körpereinsatz performt. Die Geschichten und Gedichte werden gerappt, geflüstert, geschrien.

Die Stars der deutschen, europäischen und angloamerikanischen Slam-Poesie sind fester Bestandteil der Show. Aber es tummeln sich dort auch - typisch für jeden Poetry Slam - literarische Debütanten und Feierabendpoeten, echte Talente und Platzhirsche, Cracks und Lokalmatadoren hinter dem Mikrofon. Das Publikum bestimmt am Ende des Abends nach insgesamt drei Applausabstimmungen, wer unter den zehn Wort-Toreros als Sieger mit roten Rosen überschüttet wird.

Der Rosenau-Slam ist mit Fotos, Email-Newsletter, Live-Mitschnitten und weiterführenden Informationen auch im Internet präsent: www.poetryslam-stuttgart.de

Siehe auch: ARTE TV Webslam
|  | Montag, 27. September 2010 |
BÜHNE OpenStage IN DER ROSENAU präsentiert von Christian Langer |
| 20.00 Uhr · Eintritt: kein VVK / AK 7,- € (AK ermäßigt 6,- €) | Christian Langer | Vor fast 20 Jahren gründete der Berliner Künstler Detlef Winterberg mit Gleichgesinnten in Berlin die „Scheinbar“, eine Spielstätte, die Jedem eine Gelegenheit zum ausprobieren, einspielen und weiterentwickeln ihrer Programmnummern geben sollte. Bis heute feiert dieses Prinzip der Open Stage, der offenen Bühne in Berlin große Erfolge.

Die OpenStage in der Rosenau. Vor sieben Jahren noch als vorsichtiger Versuch, in Stuttgart das zu etablieren, was in anderen Städten seit Jahren Kult ist: Eine Bühne, die Jedem die Gelegenheit gibt, seine Programmnummern auszuprobieren, zu spielen und weiter zu entwickeln. Inzwischen wird die OpenStage auch in Stuttgart heftig frequentiert und ist ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt.

Eine offene Bühne für Kabarettisten, Pantomimen, Schauspieler, Comedian, Clowns, Sänger, Stepper, Musiker, Tänzer, Zauberer, Jongleure ... für Profis, Laien und Anfänger.

Auftreten kann Jeder – nach Anmeldung bei Michael Drauz in der Rosenau unter 0711/661 9010 oder via michael.drauz@rosenau-stuttgart.de. Je nach Anzahl der Künstler variiert die Spielzeit für jeden zwischen 5 bis 15 Minuten. Außer einem Abendessen und Freigetränken gibt es keine Gage, nur die Möglichkeit vor Publikum sein Bestes zum Besten zu geben.

Heute präsentiert wieder einmal Christian Langer das bunt gemischte Überraschungsprogramm. Dann heißt es wieder: Alles ist möglich, und niemand und nichts ist sicher! Außer, dass keine Show so sein wird wie die vorherige – seit März 2003 monatlich an einem Montag in der Rosenau!

Christian Langer (www.c-music.de)
|  | Dienstag, 28. September 2010 |
BÜHNE 3 Jahre - Lesebühne 7 PS: Die große Jubiläumsgala der lesenden Stuttgarter Poetryslammer |
| 20.00 Uhr · Eintritt: VVK 9,- zzgl. Gebühren / AK 13,- € (AK ermäßigt 10,- €) | Seit genau drei Jahren existiert auch in Stuttgart das, was vor mehr als 10 Jahren in Berlin als neue literarische Subkultur ihren Anfang nahm: eine regelmäßige Lesebühne.

Unter dem Titel "7 PS - Eurythmie und Marschmusik" präsentiert ein fester Stamm von 7 Autoren monatlich im Landespavillon in bier- und weinseliger Atmosphäre seine neuen Texte und Lieder. Irgendwo zwischen literarischem Kabarett, PoetrySlam und Comedy entsteht ein literarisches Programm jenseits tiefgängiger Selbstreflexion und anmaßender Welterklärung. Stattdessen gibt es in Texten, die kurz wie Punksongs sind, pointierte Prosa und Lyrik aus dem unheroischen, verqueren Alltag der Protagonisten und ihrer Nachbarn.

Aus Anlass ihres dritten Geburtstags gibt die Truppe nun ein Gastsspiel in der Rosenau. Bei der großen Geburtstagsgala präsentieren die Autoren Nils Heinrich, Nikita Gorbunov, Christof Knüsel, Harry Kienzler, Philipp "Scharri" Scharrenberg (amtierender deutscher Meister im Poetry Slam) und Jan Siegert ihre besten Texte und Lieder. Dazu gibt´s natürlich einige Geburtstagsüberraschungen, wahrscheinlich viel Chaos und einen besonderen Special Guest. Und vielleicht klärt der Abend endlich die Frage, was es mit dem ominösen Untertitel der Lesebühne auf sich hat. Wahrscheinlich aber nicht.

Durch den Abend führt Thomas Geyer von der Sprechstation.
|  | Donnerstag, 30. September 2010 |
DISCO Rosenau TANZNACHT "Back in Paradise" mit „DJ Projekt Hafenrand“ |
| Einlass 19.30 Uhr / Beginn 20.30 Uhr · Eintritt: VVK 5,- € zzgl. Gebühren / AK 6,- € | Seit nunmehr einem Jahr ist die „Rosenau“ im Stuttgarter Westen Ort und Gastgeber der Rosenau TANZNACHT, die spätestens seit dem „Tanz in den Mai“ am 30. April eine feste Größe im Stuttgarter Monatskalender für abendliche Tanzveranstaltungen ist.

Zu verdanken ist das neben der angenehm-unaufgeregten Atmosphäre im „Wohnzimmer des Westens“ im Besonderen den beiden Hamburger Jungs, die eigens für diesen Abend anreisen – dem „DJ Projekt Hafenrand“.

Und nicht zuletzt sollen an dieser Stelle die Gäste der Rosenau TANZNACHT erwähnt sein: Frauen und Männer einer Generation, die in den 80ern und 90ern ihre Jugend erlebt haben, die mit den Songs dieser Zeit groß geworden sind und heute gelassen, gut gelaunt und beschwingt sich gemeinsam tanzend „musikalisch“ erinnern – bei den tanzbaren Hits der letzten 30 Jahre!

Herzlich Willkommen! wenn es wieder heißt „Back in Paradise“ gemäß dem Motto „Allein zu Hause war gestern, die besten Jahre sind JETZT! - Rose trifft Anker“.
|  | Samstag, 02. Oktober 2010 |
KABARETT Nils Heinrich mit seinem Programm „Als ich ein FDJler war – heiße Geschichten aus dem Land, das früher‚’Drüben’ hieß“ |
| 20.00 Uhr · Eintritt: VVK 13,- zzgl. Gebühren / AK 17,- € (ermäßigt 14,- €) | Nils Heinrich | „Mit halbautomatischen Waffen schossen wir auf Pappkameraden, die Westdeutsche darstellten. Wir schossen quasi auf unsere eigenen Westverwandten. Da braucht es schon einen kurzen Augenblick der Überwindung. Wenn man allerdings solche Westverwandten hatte wie ich, dann überlegte man nicht lange. Sondern hielt drauf und drückte ab. Nachdem man den Dauerfeuermodus eingestellt hatte.“

40 Jahre graues Brot. Nur drei Fernsehprogramme, aber Fernsehverbot.

Eine Provinzjugend zwischen Junger Gemeinde und staatlicher Wehrerziehung, evangelischem Posaunenchor und FDJ- Jugendtanz. Vollräusche mit Alkohol und Nikotin, aber ohne Drogen. „Wir hatten ja nichts – außer Bananen!“ Und die gab es auch nur dann, wenn die Grenzmarine der DDR in der Ostsee einen Bananenfrachter gekapert und zum Anlegen im Rostocker Hafen gezwungen hatte.

Unglaubliche Geschichten und mitreißende Lieder aus dem Land, das früher ‚Drüben’ hieß. Von und mit Nils Heinrich. Garantiert alles selbst erlebt! Gewinner des Goldenen Rostocker Koggenziehers 2010 (Jury- und Publikumspreis) sowie Gewinner des renommierten Wettbewerbes "Schwarzes Schaf vom Niederrhein" 2010.

"Sehr gekonnt, sehr witzig, sehr frech, sehr understatement!" Harald Schmidt (Hauptjuror „Schwarzes Schaf“)

Pressestimmen:

"Satirisch, kreativ und expressiv. Hochgradig punktgenauer Wortwitz." - Südkurier, Konstanz "Originell, ausdrucksstark und richtig komisch." - Süddeutsche Zeitung "Genauer und kritischer Beobachter seiner Umwelt. Schön böse." - Ruhr Nachrichten Bochum "Charismatische Stimme, brilliante Rhetorik" - Kölner Rundschau

www.nils-heinrich.de
|  | Sonntag, 03. Oktober 2010 |
BÜHNE Stuttgarter Poetry Slam mit Jan Siegert |
| 20.00 Uhr · Eintritt: VVK 7,- zzgl. Gebühren / AK 7,- € (AK ermäßigt 6,- €) | Jan Siegert | Seit nunmehr neun Jahren wird in der Rosenau Monat für Monat jene "Dichterschlacht" ausgetragen, die weltweit die Bars, Clubs, Spelunken und Kleinkunsttempel füllt:

"Poetry Slam!".

Das Prinzip ist einfach: Jeder, der sich dazu berufen fühlt, Selbstgeschriebenes vor Publikum vorzutragen, darf teilnehmen - eingeschränkt lediglich durch das Zeitlimit von sieben Minuten und das Verbot von Hilfsmitteln. Im besten Fall werden die Texte jedoch nicht einfach nur vorgelesen, sondern gelebt, mit ganzem Körpereinsatz performt. Die Geschichten und Gedichte werden gerappt, geflüstert, geschrien.

Die Stars der deutschen, europäischen und angloamerikanischen Slam-Poesie sind fester Bestandteil der Show. Aber es tummeln sich dort auch - typisch für jeden Poetry Slam - literarische Debütanten und Feierabendpoeten, echte Talente und Platzhirsche, Cracks und Lokalmatadoren hinter dem Mikrofon. Das Publikum bestimmt am Ende des Abends nach insgesamt drei Applausabstimmungen, wer unter den zehn Wort-Toreros als Sieger mit roten Rosen überschüttet wird.

Der Poetry Slam wird präsentiert von der Sprechstation. Durch den heutigen Abend führt Jan Siegert.

Der Rosenau-Slam ist mit Fotos, Email-Newsletter, Live-Mitschnitten und weiterführenden Informationen auch im Internet präsent: www.sprechstation.de
Ab sofort gibt es für Zuschauer von außerhalb von Stuttgart ein begrenztes Kontingent an VVK-Tickets.

Eine Liste der Reservix-VVK-Stellen finden Sie hier
Siehe auch: ARTE TV Webslam
|  | Dienstag, 05. Oktober 2010 |
COMEDY Mütternacht - Der Comedy-Club Deutschlands lustigste Comedians zu Gast bei "Eure Mütter" |
| Einlass 19.30 Uhr / Beginn 20.30 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (ermäßigt 16,- €) | Stuttgart hat seinen Comedy-Club! "Eure Mütter" präsentieren die "Mütternacht".

Im fünften Jahr begrüßt das Trio an jedem ersten Dienstag des Monats Comedians aus der ganzen Republik in der Rosenau.

Das geniale Konzept: "Eure Mütter" laden nur Kollegen ein, die lustig sind!

Die Mütternacht ist eine Überraschungs-Show, bei der es für die Zuschauer bis zuletzt ein Geheimnis bleibt, welche Künstler am jeweiligen Abend auf der Bühne stehen werden.

www.eure-muetter.de

! Für diese Veranstaltung sind keine Platzreservierungen möglich und - ausnahmsweise - werden vor dieser Veranstaltung im Saal auch keine Speisen serviert !

Mit freundlicher Unterstützung von

|  | Donnerstag, 07. Oktober 2010 |
KONZERT ganes mit der Live-Tour "rai de sorëdl - Die guten Geister vom Weltbach" |
| Einlass 19.00 Uhr / Beginn 20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € | Ganes . Foto: Barbara Tavella | Die Schwestern Marlene und Elisabeth Schuen und deren Cousine Maria Moling stammen aus Südtirol, aus dem kleinen Dorf La Val, nahe der Kreuzkofelgruppe, aus dem Ladinischen. Rund 30.000 Menschen sprechen diese Sprache. Innerhalb der politisch und vielfach auch kulturell autonomen Region Südtirol bildet das Ladinische noch einmal einen ganz eigenen kulturellen Mikrokosmos, gebaut aus Mythen und Erinnerungen und im speziellen Fall aus einer klaren, wenn auch zurückhaltend auftretenden Eigenständigkeit. Musik dient dabei jenen, die weggegangen sind, die anderswo leben, als eine besondere Identifikation. Erst recht gilt das, wenn sich jemand aufgemacht hat, um weg von den Orten der Kindheit zu siedeln.

Moling und die Schuen-Schwestern gingen weg, um Musik zu studieren in Klagenfurt, Salzburg, Innsbruck und München. Wer in den vergangenen Jahren Hubert von Goisern auf CD oder auf Tournee begegnete, konnte schon erleben, wie einnehmend der Klang des Ladinischen funktioniert. Marlene Schuen spielt seit 2002 in der Goisern-Band - als Geigerin und Sängerin. Maria Moling, Jüngste des Trios, und Elisabeth Schuen stießen für Hubert von Goiserns LinzEuropaTournee als Backgroundsängerinnen dazu. (2009 hatte das Schiff auch im Stuttgarter Hafen angelegt.) Elisabeth Schuen, ausgebildete Opersängerin, spielt wie ihre Schwerster Marlene in der Goisern-Band auch Geige.

Bei ihrer ersten eigenen Formation wird ausschließlich Ladinisch gesungen. Es ist die Sprache ihrer Kindheit, in der die drei auch immer noch miteinander reden. Der Bandname ist aus der alpenländischen Mythologie, "Ganes" heißen die Geister, Wassernixen oder Feen. Heilige Wesen, die auch so singen und in der Nähe von Quellen und Bächen anzutreffen sind. Dort waschen sie Leinen. Manchmal heiraten sie einen Menschlichen. Und im guten Fall sollen sie so genannte "unendliche Geschenke", also ewige Dinge wie Glück oder Wohlbefinden, bringen. Alte, hässliche Frauen können sie sein oder als junge, attraktive Verlockungen in Erscheinung treten.

Maria Moling, Marlene und Elisabeth Schuen wissen um die Legenden von den Aguanes oder Ganes seit Kindertagen. Rund zweihundert Höhenmeter, jedoch unweit voneinander entfernt sind die drei aufgewachsen. Der Rü d' la Gana verbindet ihre Elternhäuser. Und aus dem stiegen in den Abend- und Morgenstunden - oder wann immer die Eltern die Märchen erzählten - die Ganes auf. In diesem Bächlein, im Dorf La Val, fließt in vieler Hinsicht einiges von dem, was aus diesen Liedern sprüht.

Die Dämonen schmiegen sich behutsam an. Sie flirren entlang seelenvoller, eingängiger Melodien. Die Geister springen als Stimmen, mal feenhaft schwebend, dann wieder fest auf dem Boden des Lebens tanzend, zwischen sanften, lieblichen Wellen. Der kleine Fluss, der diese Musik führt, mäandert zwischen weltläufigen und niemals aufdringlichen Ethnoklängen und eingängigen Popelementen. An seiner Oberfläche tut der Klangfluss das friedlich, Aber in der Tiefe entwickelt sich ein kräftiger Sog, doch keine Angst! Die Dämonen und Geister, die in ihm wohnen, sind drei gute. Sie wollen nichts Böses. Sie wollen gefangen nehmen durch die Schönheit von Klang. Und diese Geister bekommen ihre Stimmen von den Schwestern Marlene und Elisabeth Schuen und deren Cousine Maria Moling. Und nur wenn diese Geister gereizt werden, etwa durch die soulige Tiefe des Basses, durch erdige Gitarren, die in markanten Riffs für kurze Momente die Führung übernehmen, durch ein funkig angehauchtes Geflecht aus Tanzbarkeit und Einfühlsamkeit, dann können sie auch Verwünschungen aussprechen.

Und wer hört, wie sich hier - in Solo-Strophen ebenso wie in einem betörenden, dreistimmigen Harmoniegesang - diese romanische Sprache in Rhythmus und Melodie fügt, wie sie wellt in weichen Vokalen und kurzen, niemals scharfen Konsonanten, muss sich wundern, warum Maria Moling und Marlene und Elisabeth Schuen die vielleicht ersten Musikerinnen sind, die aus der Wärme ihrer Heimatsprache einfühlsam einnehmende Popmusik schaffen.

Veranstalter: Music Circus Concertbüro GmbH Stuttgart

www.ganes-music.com

www.musiccircus.de
|  | Freitag, 08. Oktober 2010 |
KABARETT Hannes Ringlstetter mit dem seinem neuen Programm „Meine Verehrung!“
 [ ! Stuttgarter Premiere ! ] |
| 20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (ermäßigt 16,- €) | Hannes Ringlstetter | Hannes Ringlstetter kommt mit seinem neuen Programm „MEINE VEREHRUNG!“

Und will natürlich verehrt werden. Schliesslich wollen wir doch alle nur das Eine: anerkannt, bewundert, verehrt werden. Und auch andere bewundern und verehren. Das wollen wir auch. Promis, Gurus, die neue Liebe.

Hannes Ringlstetter singt, spricht und erzählt von seinen Verehrungen und wo er sich auch mal ver–ehrt hat. Und stellt sich Fragen: Ist eine Kreuzfahrt wirklich die Antwort auf jugendliche Freiheitsträume? Kann jeder eine Sekte gründen? Ist ein toller Körper und gesunde Ernährung mittlerweile ein politisches Statement? Gehört mir RTL, seit es MEIN RTL heisst? Ist Deutschland nicht viel schöner als wir immer denken? Folgt auf jede Verehrung nicht immer auch eine Enttäuschung?

Charmant und kurzweilig lässt sich der Hannes durch diverse Verehrungen der Liebe treiben und landet dann irgendwie doch beim Fussball. Denn wenn Beckenbauer schon eine Lichtgestalt wurde, warum nicht auch der kleine Bub, der vor 30 Jahren auf niederbayerischen Feldern gekickt hat. Ach ja, und es kommt zum Äussersten, denn es kommt an diesem Abend zur ultimativen Publikumsverehrung. Das hat es noch nie gegeben ... so dass Sie am Schluss gehen und sagen: Ja, es war auch MEINE VEREHRUNG!

www.hringlstetter.de
|  | Donnerstag, 14. Oktober 2010 |
COMEDY Helge und das Udo Helge Thun und Udo Zepezauer mit ihrem Programm "Bis einer heult!" |
| 20.15 Uhr | Udo Zepezauer, Helge Thun | Veranstaltungsort: Theaterhaus Stuttgart Vorverkauf: beim Theaterhaus, Kartentelefon 0711 / 402 07 20 oder unter www.theaterhaus.com und tickets@theaterhaus.com
Nachdem Udo im letzten Programm den kompletten Hamlet im Alleingang gespielt hat sowie das Gesamtwerk der Augsburger Puppenkiste - was bleibt da noch übrig an Weltliteratur?

In ihrem neuen Programm "Bis einer heult!" gehen Helge und das Udo deshalb aufs Ganze! Sie spielen die komplette Nibelungen-Sage in Versmaß und Reimschema nach und schrecken auch vor der größten Erzählung des Abendlandes nicht zurück: der Weihnachtsgeschichte!

Ihr großangelegtes Laienkrippenspiel ist Jahreszeiten übergreifendes Welttheater der Extraklasse und fast so wertvoll wie ihre Interpretation der Biene Maja! Überboten höchstens noch von ihren improvisierten Szenen, die sie zu Vorschlägen aus dem Publikum aus dem Stegreif spielen.

"Tatsächlich hat das Publikum Tränen in den Augen - vor Lachen." Stuttgarter Zeitung

"Der helle Wahnsinn: zwei Comedians locken einander aus der Reserve." Schwäbisches Tagblatt

"Von bemerkenswerter Professionalität zeugt die unglaubliche Wandlungsfähigkeit der Künstler." Stuttgarter Zeitung

"Vielen Dank." Schwäbisches Tagblatt

"Mit der Nachdruckkeule der Fernsehcomedians wird nicht zugehauen. Thun und Zepezauer pflegen eine feinere, subtilere Gangart." Stuttgarter Zeitung

www.helgethun.de

www.comedystube.de |  | Montag, 18. Oktober 2010 |
BÜHNE OpenStage IN DER ROSENAU präsentiert von Detlef Winterberg |
| 20.00 Uhr · Eintritt: kein VVK / AK 7,- € (AK ermäßigt 6,- €) | Detlef Winterberg | Vor fast 20 Jahren gründete der Berliner Künstler Detlef Winterberg mit Gleichgesinnten in Berlin die „Scheinbar“, eine Spielstätte, die jedem eine Gelegenheit zum ausprobieren, einspielen und weiterentwickeln ihrer Programmnummern geben sollte. Bis heute feiert dieses Prinzip der Open Stage, der offenen Bühne in Berlin große Erfolge.

Die OpenStage in der Rosenau. Vor sieben Jahren noch als vorsichtiger Versuch, in Stuttgart das zu etablieren, was in anderen Städten seit Jahren Kult ist: eine Bühne, die jedem die Gelegenheit gibt, seine Programmnummern auszuprobieren, zu spielen und weiter zu entwickeln. Inzwischen wird die OpenStage auch in Stuttgart heftig frequentiert und ist ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt.

Eine offene Bühne für Kabarettisten, Pantomimen, Schauspieler, Comedians, Clowns, Sänger, Stepper, Musiker, Tänzer, Zauberer, Jongleure ... für Profis, Laien und Anfänger. Anmelden und auftreten kann jeder – bei Michael Drauz in der Rosenau unter 0711/661 90 40 oder via michael.drauz@rosenau-stuttgart.de. Je nach Anzahl der Künstler variiert die Spielzeit für jeden zwischen 10 bis 15 Minuten. Außer einem Abendessen und Freigetränken gibt es keine Gage, nur die Möglichkeit vor Publikum sein Bestes zum Besten zu geben. Heute präsentiert nach längerer Zeit wieder einmal Detlef Winterberg das bunt gemischte Überraschungs-programm. Dann heißt es wieder: Alles ist möglich, und niemand und nichts ist sicher! Außer, daß keine Show so sein wird wie die vorherige – seit März 2003 monatlich an einem Montag in der Rosenau!

www.detlef-winterberg.de
|  | Dienstag, 19. Oktober 2010 |
MUSIK Dota & die Stadtpiraten mit der „Bis auf den Grund” - Tour |
| Einlass 20.30 Uhr / Beginn 21.00 Uhr | Dota & die Stadtpiraten |
Veranstaltungsort: Kulturbetrieb Wagenhallen Stuttgart Innerer Nordbahnhof 1, 70191 Stuttgart-Nord Vorverkauf: an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter Reservix und www.merlin-kultur.de
Dota & die Stadtpiraten sind ein Phänomen. Mit ihrer Musik begeistern sie das Publikum von Berlin über São Paulo bis nach Samoa. Sie veröffentlichen sieben Alben, die weggehen wie warme Semmeln. Und das alles ohne Hilfe eines Plattenlabels.

Wie alles begann. Dota schippert als Straßenmusikerin um die Welt und kehrt 2003 als „Kleingeldprinzessin“ in ihren Heimathafen Berlin zurück. Dort holt sie sich Verstärkung ins Boot: die Stadtpiraten. Sie werfen ihr musikalisches Gepäck zusammen, und mit dieser bunten Fracht aus Bossa Nova, Swing, Reggae, Surfrock und Dotas Texten, die mal nach Hip Hop, mal nach Ringelnatz klingen, nehmen sie Kurs auf die heimische Clubszene. Es dauert nicht lange, bis sich ihr Ruf auch in fernere Gefilde ausbreitet. 2006 touren sie durch Russland, 2009 durch Neuseeland und Samoa, und 2007 macht Dota eine Solo-Tour durch Brasilien, wo sie auch zwei Alben aufnimmt. Auf dem Label Chita Discos erscheint 2008 eine Best-of-Compilation für den brasilianischen Markt.

Dotas Texte sind feine Beobachtungen. Gestochen scharf und auf den Punkt gebracht. Für die Generation 2.0 scheint alles bekannt, alles erfunden, schon mal gedacht und satellitenkartiert zu sein. Dota liefert die Bestandsaufnahme und gleichzeitig die kondensierte Gegenthese: “Die Erde ist eine Scheibe und bis zu ihrem Rand - erschlossenes Land“ (aus „Erschlossenes Land“)

Auf dieselbe lakonische Art, in der sie Betrachtungen ihrer Umwelt formuliert, gelingt ihr auch der Blick nach Innen:

Die Liebe ist ein Bonbon und löst sich ganz langsam auf ein kleiner Nährwert bleibt davon und den Schmerz nimmt man in Kauf die Liebe ist aus Beton und man baut Häuser darauf ein Palast, ein Salon und dann schaut man zu ihr hinauf... (aus „Bis auf den Grund“)

Eine Veranstaltung im Rahmen des 9. Stuttgarter ChanSongFest, eine Kooperation vom Kulturzentrum Merlin e.V. und dem Rosenau Kultur e.V.

Weiter Infos unter www.kleingeldprinzessin.de und www.myspace.com/dotaunddiestadtpiraten
|  | Donnerstag, 21. Oktober 2010 |
KABARETT Wolfgang Trepper mit dem Programm „Halt ma eben“ |
| 20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (ermäßigt 16,- €) | Wolfgang Trepper (Foto: Jörg Siegert) | Jeder Kabarettist und Comedian hat eine Grundüberzeugung. Eine, von der aus all seine Gedanken und Erkenntnisse starten. Die von Wolfgang Trepper lautet:

DIE BLÖDEN HABEN DIE WELTHERRSCHAFT ÜBERNOMMEN.

Und zwar überall. Im Fernsehen, in der Werbung, in der Bundesliga, im Supermarkt und in der Politik sowieso. Überall. Wir sind schon in der Minderheit. Und so erzählt Wolfgang Trepper, der gelernte Hörfunkjournalist aus Duisburg, seine Geschichten. Witzig, auf den Punkt und manchmal - ganz überraschend - nachdenklich und feinsinnig.

Der Hörfunkjournalist konzentriert sich inzwischen ganz auf seine Bühnentätigkeit und hat bereits sieben Soloprogramme geschrieben. Dabei sind die Wechsel der Stimmung gewollt und durchaus "reine Absicht". Gerade das macht die Auftritte von Wolfgang Trepper außergewöhnlich. Und geben Hoffnung, dass doch noch was zu machen ist mit der Weltherrschaft der Blöden. Vielleicht können wir es ja noch drehen...

Ach was, zu spät, vergessen Sie's ... Verloren? Wolfgang Trepper ist mit Leib und Seele Ruhrgebietsmensch und besteht darauf, dass genau die eben nicht nur Kohle husten, zum Frühstück Currywurst an der Trinkhalle essen und sprechen wie Hauptschüler nach der abgebrochenen 7. Klasse im Vollrausch.
|  | Montag, 25. Oktober 2010 |
BÜHNE OpenStage IN DER ROSENAU präsentiert von Nils Heinrich |
| 20.00 Uhr · Eintritt: kein VVK / AK 7,- € (AK ermäßigt 6,- €) | Nils Heinrich | Vor fast 20 Jahren gründete der Berliner Künstler Detlef Winterberg mit Gleichgesinnten in Berlin die „Scheinbar“, eine Spielstätte, die jedem eine Gelegenheit zum ausprobieren, einspielen und weiterentwickeln ihrer Programmnummern geben sollte. Bis heute feiert dieses Prinzip der Open Stage, der offenen Bühne in Berlin große Erfolge.

Die OpenStage in der Rosenau. Vor sieben Jahren noch als vorsichtiger Versuch, in Stuttgart das zu etablieren, was in anderen Städten seit Jahren Kult ist: eine Bühne, die jedem die Gelegenheit gibt, seine Programmnummern auszuprobieren, zu spielen und weiter zu entwickeln. Inzwischen wird die OpenStage auch in Stuttgart heftig frequentiert und ist ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt.

Eine offene Bühne für Kabarettisten, Pantomimen, Schauspieler, Comedians, Clowns, Sänger, Stepper, Musiker, Tänzer, Zauberer, Jongleure ... für Profis, Laien und Anfänger. Anmelden und auftreten kann jeder – bei Michael Drauz in der Rosenau unter 0711/661 90 40 oder via michael.drauz@rosenau-stuttgart.de. Je nach Anzahl der Künstler variiert die Spielzeit für jeden zwischen 10 bis 15 Minuten. Außer einem Abendessen und Freigetränken gibt es keine Gage, nur die Möglichkeit vor Publikum sein Bestes zum Besten zu geben. Heute präsentiert Nils Heinrich das bunt gemischte Überraschungsprogramm. Dann heißt es wieder: Alles ist möglich, und niemand und nichts ist sicher! Außer, daß keine Show so sein wird wie die vorherige. Und ob der großen Nachfrage gibt es ab Oktober die OpenStage in der Rosenau 2x im Monat!

www.nils-heinrich.de
|  | Mittwoch, 27. Oktober 2010 |
KABARETT Marc-Uwe Kling Derniere der „Die Känguru Chroniken“ |
| 20.15 Uhr | Marc-Uwe Kling
|
Veranstaltungsort: Theaterhaus Stuttgart Vorverkauf: 0711 / 402 07 20 oder tickets@theaterhaus.com www.theaterhaus.com
„Kleinkünstler will Marc-Uwe Kling nicht genannt werden. Geschenkt. Strickkünstler passt eh viel besser. Auch in Anlehnung an sein erstes Programm ´Wenn alle Stricke reißen, kann man sich nicht mal mehr aufhängen.´ Wie eben aus dem Nihilismus-Seminar geschwankt, steht der 1982 geborene Berliner blass und im schwarzen Anzug auf der Bühne der Rosenau – zerstreut, nuschelnd, schnoddrig. Ja, es kann einen fertigmachen, wenn man mit einem Känguru zusammenlebt, einem Känguru, das einen Beutel voller Dreistigkeiten am Leib hat. (...) Es ist vorlaut und rotzfrech. Und nach dem Motto `Tiere gehen immer´ist es Klings fuchsschlaue Finte, um fürs Politkabarett ein völlig neues, staubfreies Gewand zu flechten. (...) So lässig, absurd, böse und schlau hat schon lange keiner mehr sein Publikum umgarnt.“ Stuttgarter Zeitung, 27.04.2009

Im Herbst dieses Jahres wird das dritte Programm von Marc-Uwe Kling in Berlin Premiere haben ... wahrscheinlich wird es „überwachen & schlafen“ heißen. Als Ort der Derniere der „Die Känguru Chroniken“ hat er sich seine „zweite Heimat“ ausgesucht! Wer also das Programm noch nie gesehen hat ... an diesem Abend ist in Stuttgart die letzte Möglichkeit.

Zwei Stunden lang spektakuläre Enthüllungen! Skandale! Intrigen! War das Känguru wirklich beim Vietcong? Ja. Spielt Marc-Uwe tatsächlich Fagott und singt dazu die Internationale? Nein. Wer hat dieses seltsame Gerücht in die Welt gesetzt? Niemand. Das Känguru jedenfalls sagt, dass das Programm komplett erlogen ist. Höchstens die halbe Wahrheit. Zumindest ein paar Faktenfehler. Zahlendreher. Oder sagen wir es hapert am Satzbau. Manchmal zumindest. Der Verein der Fagott Freunde e.V. hingegen kritisiert, dass in diesem Programm streckenweise zu wenig Fagott gespielt wird.

Marc-Uwe Kling gilt als Shooting-Star der Kabarettszene, seit er die deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften 2006 und 2007 gewonnen hat. Der Philosophiestudent aus Berlin gehört mit seinen gerade mal 27 Jahren zu einer neuen Generation von Kabarettisten, die ihren wortgewandten Zorn über eine Gesellschaft im turbokapitalistischen Umbruch nicht mehr an bestimmten Politikern oder Parteien auslassen. Lieber schnallt er sich eine grün lackierte Akustikgitarre vor den Bauch und singt „politische Liebeslieder“, die der Globalisierung schwarzhumorig im deutschen Alltag nachspüren. Es ist der Kontrast aus bitterböser Diagnose und verspielter Lässigkeit, die Klings Programm wohltuend vom traditionell oft sehr verbissenen Politkabarett hierzulande unterscheidet. Wo man bei anderen schon im ersten Satz weiß, worauf der Gag hinausläuft, hat der Geschichtenerzähler eine spitzbübische Freude daran, treffsicher an Pointen vorbeizuschrammen. Oder manchmal fast in Helge-Schneider-Manier Stürme im Wasserglas zu inszenieren.

www.marcuwekling.de |  | Freitag, 29. Oktober 2010 |
COMEDY + MUSIK Matthias Egersdörfer & Fast zu Fürth mit der „Sexy Baby Tour“ - Schlimme Comedy mit lustiger Musik. |
| 20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (AK ermäßigt 16,- €) | Matthias Egersdörfer & Fast zu Fürth | Mit Akkordeon, Gitarre, Waschbrett und Baritonsaxophon, Maultrommel, Heuler und Kamm spielen die fünf schweren Jungs der leichten Muse ihren eigenen Mainstream aus Bekennerliedern, Stadionrockhits und Volksjazzstandards. Die Wort-Eskapaden von Matthias Egersdörfer umgarnt die Band mit improvisierten Klangtapeten, leichtfüßigem Rock`n Roll und totalitärer Unterhaltungsmusik. „Fast zu Fürth“ bewegt sich dabei mit verschmitzten, gequälten, verwirrten, entstellten, unrasierten und schreienden Gesichtern auf dem rutschigen Grat zwischen Scheitern und Siegen.

Matthias Egersdörfer, Gewinner des Hamburger Comedy Pokals 2006 und Stammgast des Quatsch Comedy Club, hat die verwelkte Boygroup seiner Jugend wiedervereint. Seither fordert die Kleinkunstszene eine freiwillige Selbstkontrolle für blödelnde Männer. Denn der treu sorgende Familienvater Lothar Gröschel (Akkordeon), der Besserverdiener Christan Betz (Gitarre), der gesichtslose Angestellte Philipp Moll (Waschbrett und ähnliches) und der Lokführer Robert Stephan (Saxophon) sind breit, ihrem Publikum alles zuzumuten und auch zu zeigen.

Für die fünf Buben von "Fast zu Fürth" ist die Uhr abgelaufen, ihre Gene in einer Frau zu platzieren. Also haben sie Narrenfreiheit. Sie müssen auf nichts und niemand mehr Rücksicht nehmen. "Fast zu Fürth" ist die Show, die in Scheidung lebenden Paaren immer gefehlt hat. "Fast zu Fürth" ist genau das, was man sich nie getraut hat, sehen und hören zu wollen. "Fast zu Fürth" ist schlimme Comedy mit lustiger Musik.

Frontmann Matthias Egersdörfer spricht, schreit und tobt es aus sich heraus. Alles, was er sich verkneifen musste, als er sich in der Blüte seiner Manneskraft befand. Seine nie überwundene Pubertätsromanik, seine heiße Mutterliebe, seine schlechten Manieren, seinen Hang zum groben Fehlverhalten auch gegenüber dem Publikum - den Rock'n'Roll seines inneren Schweinehunds und was sonst an Entgleisungen auf dem XY-Gen programmiert ist. "Fast zu Fürth" ist ein gutes Beispiel für guten Geschmack.

"Fast zu Fürth" erinnert trotzdem nicht an die ökologisch bewegten Liedermacher der 1980er. "Fast zu Fürth" ist genau so, wie man sich deutschen Humor nicht vorstellen kann. "Fast zu Fürth" ist ein Musical der Sehnsucht. "Fast zu Fürth" ist für die breite Masse geeignet. "Fast zu Fürth" verbaut volksnahe Schlager zu Liedgut, in dem eine Fliege den Hals des eben verstorbenen Onkels bis in den Bauch kriechen darf. "Fast zu Fürth" behandelt spannende Themen wie Aufstehen, Kaffee kochen und an der Ampel anhalten. "Fast zu Fürth" verweigert die Auskunft, ob das Publikum schallend lachen oder vor Lachen weinen soll. "Fast zu Fürth" ist wie die "Rolling Stones" - ein Grüppchen kaputt gegangener Männer.

"Fast zu Fürth" ist mit nichts vergleichbar. "Fast zu Fürth" ähnelt den "Blues Brothers", deren Reunited-Tour kein Polizeiaufgebot der Welt hatte stoppen können. "Fast zu Fürth" ist die deutsche Band mit den meisten Ohrwürmern. "Fast zu Fürth" ist eine Bedrohung für nicht austrainierte Lachmuskeln. "Fast zu Fürth" ist nicht lustig, wenn man keinen Humor hat. "Fast zu Fürth" empfiehlt seinen Fans, sich früh am Veranstaltungsort einzufinden, damit die besten Plätze zuerst besetzt sind.

Matthias Egersdörfer & „Fast zu Fürth“ ist Matthias Egersdörfer - Moderation, Gesang, Texte Christian Betz - Gesang, Gitarre, Kompositionen, Texte Lothar Gröschel - Gesang, Akkordeon Philipp Moll - Gesang, Waschbrett, Löffel, Maultrommel u.ä. Rob Stefan - Gesang, Saxofon

www.fastzufuerth.de
|  | Samstag, 30. Oktober 2010 |
KABARETT Christoph Sieber mit dem Programm "Das gönn ich Euch" |
| 20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (AK ermäßigt 16,- €) | Christoph Sieber
| Nach seinem mit unzähligen Kleinkunstpreisen ausgezeichnetem Programm "Sie haben mich verdient" nun der zweite Streich von Christoph Sieber. In "Das gönn ich Euch" macht sich Sieber auf die Suche nach dem Glück: Die Handyrechnung im Briefkasten, ein trüber Herbsttag und eine Frau, die sich im Bad eingeschlossen hat und im Fernsehen läuft eine Talkshow nach der anderen...

Ja, das Glück hat viele Facetten und Sieber zeigt, wie sich aus dem trüben Einerlei des Alltags ein begeisternder Abend stricken lässt. Dabei wird von der ersten Minute an deutlich, was Sieber im bundesweiten Kabarettkonzert einzigartig und unverwechselbar macht: Aktualität, Vielseitigkeit und eine Komik, hinter der sich die Abgründe menschlichen Daseins auftun. Kritik auf höchstem Niveau und Unterhaltung der intelligenten Art!

Christoph Sieber ist einer, der sich was traut, mischt Comedy mit politischem Kabarett, würzt es mit Tanz und Akrobatik, steppt, jongliert und singt. Aber allen Showeffekten zum Trotz: Der gelernte Schauspieler ist ein guter Comedian, aber ein noch besserer Kabarettist.

Ein kabarettistischer Rundumschlag, bei dem rasierklingenscharf der Zustand unserer Zeit seziert wird. Und zu guter Letzt zeichnet diesen Abend etwas ganz Besonderes aus: Beim studierten Pantomimen Sieber lachen Sie nicht nur über das, was Sie hören, sondern auch über das, was Sie sehen.

Getreu dem Motto: Das Auge hört mit! Kabarett mit Bauchkribbeln. Luftholen können Sie später!

“Christoph Sieber ist ein kluger Kopf, der mit seinem Publikum vielfältige Themen abarbeitet, so eine Art Empörungsdiensleister. Er spielt mit kollektiven Aufregern, hält die nicht immer sehr frohgestimmte und matte deutsche Volksseele am Kochen, um dann mit einer raffinierten und zielsicheren Pointe dem Ganzen eine neue Wende zu geben. Und wohltuend ist, dass er nicht nur, oft tagesaktuell, parliert, sondern auch seine musikalischen und ebenso beachtlichen pantomimischen Talente auf der Bühne präsentiert. Da ergibt sich ein beachtliches Spektakel vom Tiefsinn bis zum Klamauk, vom derben bis zum intelligentesten Witz, aber immer kommt alles höchst gekonnt daher. (...) Christoph Sieber ist ein Künstler, der den Spagat zwischen Comedy und Kabarett, zwischen Entertainment und Tiefsinn locker schafft, der auf der Bühne einen besonders unterhaltsamen Kabarettstil präsentiert und kreiert und von dem noch Vieles zu erwarten ist.“ Aus: Laudatio anlässlich der Verleihung des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg 2010.

www.christoph-sieber.de
|  | Dienstag, 02. November 2010 |
COMEDY Mütternacht - Der Comedy-Club Deutschlands lustigste Comedians zu Gast bei "Eure Mütter" |
| Einlass 19.30 Uhr / Beginn 20.30 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (ermäßigt 16,- €) | Stuttgart hat seinen Comedy-Club! "Eure Mütter" präsentieren die "Mütternacht".

Im fünften Jahr begrüßt das Trio an jedem ersten Dienstag des Monats Comedians aus der ganzen Republik in der Rosenau.

Das geniale Konzept: "Eure Mütter" laden nur Kollegen ein, die lustig sind!

Die Mütternacht ist eine Überraschungs-Show, bei der es für die Zuschauer bis zuletzt ein Geheimnis bleibt, welche Künstler am jeweiligen Abend auf der Bühne stehen werden.

www.eure-muetter.de

! Für diese Veranstaltung sind keine Platzreservierungen möglich und - ausnahmsweise - werden vor dieser Veranstaltung im Saal auch keine Speisen serviert !

Mit freundlicher Unterstützung von

|  | Sonntag, 07. November 2010 |
BÜHNE Stuttgarter Poetry Slam als Conférencier und Moderator Thomas Geyer |
| 20.00 Uhr · Eintritt: VVK 7,- zzgl. Gebühren / AK 7,- € (AK ermäßigt 6,- €) | Thomas Geyer | Seit nunmehr neun Jahren wird in der Rosenau Monat für Monat jene "Dichterschlacht" ausgetragen, die weltweit die Bars, Clubs, Spelunken und Kleinkunsttempel füllt:

"Poetry Slam!".

Das Prinzip ist einfach: Jeder, der sich dazu berufen fühlt, Selbstgeschriebenes vor Publikum vorzutragen, darf teilnehmen - eingeschränkt lediglich durch das Zeitlimit von sieben Minuten und das Verbot von Hilfsmitteln. Im besten Fall werden die Texte jedoch nicht einfach nur vorgelesen, sondern gelebt, mit ganzem Körpereinsatz performt. Die Geschichten und Gedichte werden gerappt, geflüstert, geschrien.

Die Stars der deutschen, europäischen und angloamerikanischen Slam-Poesie sind fester Bestandteil der Show. Aber es tummeln sich dort auch - typisch für jeden Poetry Slam - literarische Debütanten und Feierabendpoeten, echte Talente und Platzhirsche, Cracks und Lokalmatadoren hinter dem Mikrofon. Das Publikum bestimmt am Ende des Abends nach insgesamt drei Applausabstimmungen, wer unter den zehn Wort-Toreros als Sieger mit roten Rosen überschüttet wird.

Der Rosenau-Slam ist mit Fotos, Email-Newsletter, Live-Mitschnitten und weiterführenden Informationen auch im Internet präsent: www.sprechstation.de
Ab sofort gibt es für Zuschauer von außerhalb von Stuttgart ein begrenztes Kontingent an VVK-Tickets.

Siehe auch: ARTE TV Webslam
|  | Mittwoch, 10. November 2010 |
KABARETT Dr. med. Eckart von Hirschhausen mit dem neuen Programm "Liebesbeweise" |
| 20.00 Uhr | Dr. med. Eckart von Hirschhausen Foto: Frank Eidel |
Veranstaltungsort: Porsche Arena, Stuttgart Vorverkauf: www.easyticket.de, T: 0711 / 2 555 555 oder www.reservix.de

Liebe geht durch den Magen, aber was wird aus der Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist? Sie geht ins Blut! Menschen, die sich geliebt fühlen, haben nachweislich weniger Herzinfarkte. Die Liebe - sie ist angeblich das größte aller Gefühle. Vielleicht auch das größte Placebo? Was weiß die Wissenschaft über die Liebe? Und was ist überzeugender: ein Tattoo oder eine Magnetspinntomografie, 100 rote Rosen bringen oder einmal den Müll runter?

Liebesbeweise sind meistens sehr peinlich und bewirken das Gegenteil. Höchste Zeit, dass sich Hirschhausen der Sache annimmt, damit es auch bei aller Liebe was zu lachen gibt. Wer die Logik der Hormone kennt, hat nicht weniger vom Leben, sondern mehr.

In seinem Erfolgsprogramm "Glücksbringer" half Dr. Eckart von Hirschhausen dem Glück des Einzelnen auf die Sprünge. Jetzt untersucht Deutschlands witzigster Arzt das Glück im Miteinander. Eine Operation am offenen Herzen. Ohne Mundschutz geht er der großen Frage nach, ob es eine große Liebe gibt, oder viele kleine, warum wir uns so richtig meist in die Falschen verlieben und was Liebeskummer mit einem Drogenentzug gemeinsam hat. Und er steht Rede und Antwort zu allem, was das Herz bewegt: Reicht im Ge-schlechterkampf Singlesein schon als Alleinstellungsmerkmal? Wenn schon die Zweisam-keit nicht funktioniert, wie viele Gemeinheiten stecken in größeren Gemeinschaften? Gibt es Schwarmintelligenz oder schaltet der Verstand aus, wenn wir beginnen zu schwärmen? Kann man die Menschheit lieben ohne ihre einzelnen Vertreter mögen zu müssen? Deutschland ist das viertreichste Land der Erde, aber bei der Zufriedenheit auf Platz 35. Woran kann man noch glauben? Ein Land, in dem es für den Verlust eines Autos 2500 Euro Schmerzensgeld gibt, aber als Willkommen für ein Kind 100. Ist es ein Liebesbeweis an sein Land, es nicht zu lieben - und sich selbst auch nicht? Und wenn uns alle anderen mal gerne haben können, warum tun sie es nicht?

Dr. Hirschhausen verarztet die angeknacksten und gebrochenen Herzen. "Liebesbeweise" - ein Aufklärungsabend für Abgeklärte, für Romantiker und für alle, die dachten, sie wüssten schon, was Liebe ist. Endlich mal wieder lachen über all unsere komischen Gefühle.

www.hirschhausen.com
|  | Donnerstag, 11. November 2010 |
KABARETT Frank Goosen mit dem Programm „Radio Heimat - Geschichten von Zuhause“
 [ ! Stuttgarter Premiere ! ] |
| 20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (AK ermäßigt 16,- €) | Frank Goosen | In seinem neuen Programm kehrt Frank Goosen wieder dort, wo es am meisten Spaß macht: vor der eigenen Haustür.

Der Kabarettist und Autor erzählt und liest Geschichten von zu Hause, von Ommas und Oppas, Helden und Laberfürsten, von Pommesbuden und Kneipen. Zu Hause, das ist das Land der Autobahnen, der frechen Blagen und der alten Frauen, die nicht auf den Mund gefallen sind.

Herrn Goosens Omma ist ebenso wieder dabei wie Mücke und Scotty. Frank Goosen ist unterwegs in Stadien und Partykellern, in Parks und Brachen. Drängende Fragen werden beantwortet: Wieso sagte Vattern früher: Mach die Augen zu und iss? Was meinte der Wirt, als er sprach: Watt der Mensch braucht, datt muss er haben? Und wieso ist Herr Goosen nicht schon mit fünfzehn Rockstar geworden? Und wer kann hier von sich behaupten: Kär, wat ham wir früher malocht?

Hier spricht nicht der Landfunk, hier sendet die Kulturhauptstadt 2010 auf der Welle Radio Heimat.

www.FrankGoosen.de
|  | Freitag, 12. November 2010 |
WISSENSCHAFT & KABARETT Vince Ebert mit seinem neuen Programm „Freiheit ist alles“
 [ ! Stuttgarter Premiere ! ] |
| 20.00 Uhr | Vince Ebert (Foto: © Frank Eidel ) | Veranstaltungsort: Theaterhaus Stuttgart Vorverkauf: beim Theaterhaus, Kartentelefon 0711 / 402 07 20 oder unter www.theaterhaus.com und tickets@theaterhaus.com
40% der Deutschen haben Angst vor der Freiheit. Warum eigentlich? Wir sind so frei wie nie zuvor, nur was wir daraus machen, ist unfreiwillig komisch. Wir haben die Demokratie erkämpft, aber bei der Europawahl stimmen weniger Bundesbürger ab als bei „Deutschland sucht den Superstar“. Wir haben Pressefreiheit und erfinden mit Facebook und StudiVZ eine Stasi auf freiwilliger Basis. Und trotz Religionsfreiheit diskriminieren wir unschuldige Raucher und pferchen sie in aufgemalte Quadrate.

Nach seinem Erfolgsprogramm „Denken lohnt sich“ begibt sich der Wissenschaftskabarettist Vince Ebert auf die Suche nach der Freiheit. Was genau ist der freie Wille? Wer hat die Freiheit erfunden? Und warum sind die Griechen heute pleite? Vince Ebert wandert auf den Spuren von Freidenkern und Denkfreien. Vom Dalai Lama (Free Tibet) bis zu David Hasselhoff (I’ve been looking for freedom). Denn seit jeher ist Freiheit ein typisch männlicher Traum. Anderseits zeigen Studien: Männer, die frei und ungebunden sind, verwahrlosen und sterben früher. Sollte man sich also freiwillig an einen Partner binden oder lieber das Risiko der freien Liebe eingehen? Freiheit ist alles – und wir sollten dafür kämpfen. So wie Mahatma Gandhi. Der große Inder trat sogar in einen lebensgefährlichen Hungerstreik, um von Großbritannien unabhängig zu werden. Und wer die englische Küche kennt, kann ihn voll und ganz verstehen. „Stell Dir vor, es gibt Freiheit und keiner geht hin.“ Vince Ebert geht an die Grenzen. Und darüber hinaus. Mit spannenden Erkenntnissen aus Philosophie, Naturwissenschaft und Bunte.

Freiheit ist alles – ein Programm für Frei-, Quer-, und Andersdenker. Und Sie haben die Freiheit, sich live davon zu überzeugen. Ob mit freier Platzwahl oder ohne. PS: Mit vielen Freizeit-Tipps und einem tollen Experiment zum Freien Fall.

www.vince-ebert.de
|  | Montag, 15. November 2010 |
BÜHNE OpenStage IN DER ROSENAU präsentiert von Ralf Groher |
| 20.00 Uhr · Eintritt: kein VVK / AK 7,- € (AK ermäßigt 6,- €) | Ralf Groher | Vor fast 20 Jahren gründete der Berliner Künstler Detlef Winterberg mit Gleichgesinnten in Berlin die „Scheinbar“, eine Spielstätte, die jedem eine Gelegenheit zum ausprobieren, einspielen und weiterentwickeln ihrer Programmnummern geben sollte. Bis heute feiert dieses Prinzip der Open Stage, der offenen Bühne in Berlin große Erfolge.

Die OpenStage in der Rosenau. Vor sieben Jahren noch als vorsichtiger Versuch, in Stuttgart das zu etablieren, was in anderen Städten seit Jahren Kult ist: eine Bühne, die jedem die Gelegenheit gibt, seine Programmnummern auszuprobieren, zu spielen und weiter zu entwickeln. Inzwischen wird die OpenStage auch in Stuttgart heftig frequentiert und ist ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt.

Eine offene Bühne für Kabarettisten, Pantomimen, Schauspieler, Comedians, Clowns, Sänger, Stepper, Musiker, Tänzer, Zauberer, Jongleure ... für Profis, Laien und Anfänger.

Anmelden und auftreten kann jeder – bei Michael Drauz in der Rosenau unter 0711/661 90 40 oder via michael.drauz@rosenau-stuttgart.de. Je nach Anzahl der Künstler variiert die Spielzeit für jeden zwischen 10 bis 15 Minuten. Außer einem Abendessen und Freigetränken gibt es keine Gage, nur die Möglichkeit vor Publikum sein Bestes zum Besten zu geben.

Heute präsentiert nach längerer Zeit wieder einmal Ralf Groher das bunt gemischte Überraschungs-programm. Dann heißt es wieder: Alles ist möglich, und niemand und nichts ist sicher! Außer, daß keine Show so sein wird wie die vorherige – seit März 2003 monatlich an einem Montag in der Rosenau!

|  | Samstag, 20. November 2010 |
COMEDY Ingo Oschmann "WUNDERBAR - Es ist ja so!" |
| 20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (AK ermäßigt 16,- €) | Ingo Oschmann, die Stimmungskanone aus der ostwestfälischen Humorhochburg Bielefeld hat es endlich geschafft. Sein neues Live-Programm fegt über Deutschland.

Eine Humorparty mit Pointensalven im Sekundentakt, ein Programm voller verbaler Höhepunkte und menschlichen Abgründen. Kein anderer Comedykünstler schafft den Spagat zwischen Stand up Comedy, Improvisation und feiner Zauberei so gekonnt, wie er. Seine Abende sind nie gleich, denn jedes Publikum ist anders. Dabei bleibt der Kleinkünstler (er ist nur 1,72 m groß) immer über der Gürtellinie. Ingo gibt wie immer alles, denn alles kann, nichts muss, aber alles muss raus!

"WUNDERBAR - Es ist ja so!" ist ein wortreicher, magischer Abend, der sein Publikum in kalten Zeiten mit einem warmen Herzen entlässt. Denn Ingo hat eine Botschaft: "Lachen ohne Reue".

www.ingo-oschmann.de
|  | Mittwoch, 24. November 2010 |
KONZERT GÜNTHER SIGL mit "Habe die Ehre" |
| Einlass 19.00 Uhr / Beginn 20.00 Uhr · Eintritt: VVK 18.- € zzgl. Gebühren / AK 23,- € | GÜNTHER SIGL | Wofür ein Urlaub mit alten Freunden nicht so alles gut sein kann. Die Idee zu "Habe die Ehre", dem ersten Solo-Album des Spider Murphy Gang Frontmanns Günther Sigl, ist jedenfalls bei einem sonnigen Urlaub mit Freunden auf Gran Canaria entstanden. Günther Sigl war mit seinen heutigen musikalischen Mitstreitern Dieter Radig und Willie Duncan, der bekanntlich auch Gitarrist in der aktuellen Formation der Spider Murphy Gang ist, 1994 zusammen auf Gran Canaria.

Unter der Sonne Spaniens wurde dann 14 Tage lang in einer Finca zünftig musiziert. "Es war so eine Art moderne Hausmusik", erinnert sich Günther Sigl. "Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass der Dieter, weil wir keine Drumsticks dabei hatten, sich einfach Besen aus Palmwedeln gebastelt hat. Es hat riesig Spaß gemacht und so haben wir uns hinterher immer wieder getroffen, um miteinander zu musizieren. Die besagten Palmwedel hat er übrigens auch für die Aufnahmen verwendet und wird damit auch bei unseren Liveauftritten im Herbst dieses Jahres sein Schlagzeug bearbeiten."...

Musikalisch ist auf "Habe die Ehre" Vielseitigkeit Trumpf. Die klangliche Spannbreite geht von Bar Jazz, Western und Gipsy Swing über Boogie Woogie, handfesten Rock 'n' Roll bis hin zur Klezmermusik. Im Gegensatz zum rockigen Spiders Sound geht es auf Sigls Solo-Album eher relaxed und ohne große Soundtüfteleien zu Werke. Eine akustische Gitarre klingt also wohltuend wie eine akustische Gitarre und das Schlagzeug ganz einfach wie ein echtes Schlagzeug. Die Songs auf "Habe die Ehre" sind im Grunde Günther Sigl pur - eingängige melodische sich mit hintergründigem Humor und das alles auf der Basis sensibler Alltagsbeobachtungen. Das ist eine ganz große Stärke Sigls, die auch und gerade auf "Habe die Ehre" voll zum Tragen kommt.

"Habe die Ehre" wird alle Fans der Spider Murphy Gang, den Liebhabern von gekonntem Songwriting mit bisweilen ironisch, hintersinnigen Texten sowie den Freunden guter handgemachter Musik gefallen. Und die Spannung steigt jetzt schon ins Unendliche wie Günther Sigl und seine musikalischen Freunde die vielen großartigen Songs - Palmwedel sei Dank - auf die Bühne bringen werden.

Veranstalter: Music Circus Concertbüro GmbH Stuttgart

www.spider-murphy.de/...
|  | Samstag, 27. November 2010 |
COMEDY Carmela de Feo mit dem Programm „La Signora - Die schwarze Witwe der Volksbelustigung“ |
| 20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (ermäßigt 16,- €) | Carmela de Feo | Sie ist so sinnlich, dass ihr Akkordeon von selbst „o sole mio" spielt, wenn sie nur den Halteriemen über ihre Halswirbel streift. Denn La Signora ist eine Frau - und was für eine.

Ruhrpott-Vollblutweib mit italienischen Wurzeln, dem schrecklich-schönsten Haarnetz weit und breit, brauner Bluse, schwarzem knöchellangen Rock und einem unverwechselbaren Schönheitsfleck auf der Wange. Eine oder keine Marylin Monroe?

Sexappeal ist Ansichtssache, vor allem aber Nebensache. Denn wen interessiert schon das Äußere, wenn die Weltherrschaft wartet. Die bittersüßeste Versuchung seit es das Akkordeon-Spiel gibt, denkt in größeren Maßstäben.

„Jetzt wird es Zeit, dass Deutschland ein neues Gesicht bekommt. Hier ist es: La Signora, Germanys next Top Diktatorin! „Zuckerbrot und Peitsche! Mal muss man mit harter Hand und dann auch mal wieder mit weichem Stuhl regieren!"

La Signora hat nicht nur die Kraft, sondern auch eine Schwäche für populäre Entscheidungen. Unsere Zukunft ist schwarz! La Signora, die schwarze Witwe der Volksbelustigung.

Pressestimmen:

"... hinreißend - hässlich, schön - scharf, betörend - bollerig und überhaupt alles in allem wunderbar - wandelbar." Neue Rhein Zeitung "Eine Frau (und einen Abend mit ihr) vergisst man nicht." Westdeutsche Allgemeine Zeitung "Klein, schwarz, stark." Neue Rhein Zeitung

Gewinnerin des "Goldenen Stuttgarter Besens 2009"

www.carmeladefeo.de
|  | Sonntag, 28. November 2010 |
KABARETT Alfred Mittermeier mit dem Programm „Sündenbockerei“
 [ ! Stuttgarter Premiere ! ] |
| 20.00 Uhr · Eintritt: VVK 13,- zzgl. Gebühren / AK 17,- € (ermäßigt 14,- €) | Alfred Mittermeier | Willkommen im Sündenparadies der Erde! Wir leben in einer Welt, in der fast alles erlaubt ist. Wer gegen die 10 Gebote verstösst, geht anschliessend zur Beichte und storniert. Wer bei unerlaubten Dingen erwischt wird, liefert einen Sündenbock, und damit hat sich’s. Die Null-Bock-Generation ist Vergangenheit. Mittlerweile gibt es für alles und jeden den passenden Prügelknaben.

„Schuld war nur der Bossanova“ klang es in den 50ern. In den 70ern bockte die RAF. Die Ossis mähten in den 90ern. Heute liegt es am Wetter, an den Banken, am Staat, an den Rentnern, an der schweren Kindheit, am Schock, Hartz IV, oder Al Kaida.

Es hat sich bewährt, einen ganzen Stall voller Böcke zu halten. Das gibt Sicherheit durch Straffreiheit. Man handelt nach dem Motto: Tür auf, Bock hinaus, fein heraus!

Aber wie wird man zum Sündenbock? Niemand - ausser Jesus und dem Teufel- kommt als solcher auf die Welt. Wird man zum Sündenbock gemacht? Geschossen? Gemobbt? Gezüchtet?

Muss der Sündenbock immer ein Mann sein? Oder gibt es im Zuge der Gleichberechtigung auch eine Sündengeiß? Und was machen Bock und Geiß in den Bergen, wenn es auf der Alm koa Sünd gibt? Fragen über Fragen, deren Antwort nicht einmal der Wind kennt. Oder doch?

Das Programm zielt nicht darauf ab, besonders frauen-, männer- oder gar kinderfreundlich zu sein. Im Gegenteil! Wer gestreichelt werden will, bleibt besser daheim. Ebenso gibt es keine politischen Inhalte, und daher ist der Abend frei von jeglicher political correctness.

Wer es allerdings gerne bissig, bös artig und arg listig mag, dem sei der Kauf von Eintrittskarten aber sowas von empfohlen, dass es eine Art hat.

Aber vergessen Sie nicht: Sollte Ihnen dieses Programm nicht gefallen, dann liegt es ausschliesslich an Ihnen. Mäh! „Nur wer einen Bock hat, werfe den ersten Stein.“ Alfred L. Mittermeier

www.alfred-mittermeier.de

Veranstalter: Theaterhaus Stuttgart e.V.
|  | Dienstag, 30. November 2010 |
KABARETT Monika Gruber mit dem Programm „Zu wahr um schön zu sein“ |
| 20.00 Uhr | Monika Gruber |
Veranstaltungsort: Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle, Hegelsaal Vorverkauf: EasyTicket 0711 / 2 55 55 55 oder unter www.easyticket.de
Das 3. Soloprogramm von und mit Monika Gruber.

Da sitzt Frau nun mit Mitte 30 .... okay: Ende 30 ... und hat doch einiges: Abitur (warum nicht?), Berufsausbildung (Steno, Tippen, Kaffeekochen ... alles immer noch fließend), Eigentumswohnung (anstatt Jodeldiplom), unterschiedlichste Probleme mit der Bandscheibe, Männern und Yoga (allerdings nie gleichzeitig), spirituelle Erfahrungen mit Süchten verschiedenster Couleur (Schuhe, Taschen, Hüte, Accessoires).

Und dennoch: Wo bleiben die Antworten auf die essentiellen Fragen des Lebens? Entscheidungen müssen getroffen und Fragen beantwortet werden, denn die Zeit vergeht schneller als der Familienfrieden am Weihnachtsabend. Kind? Oder doch lieber einen Hund? Und wenn Kind, dann stellen sich mir sofort folgende Fragen:

1. Darf man die Pille absetzen, bevor man einen Krippenplatz hat? 2. Und wie soll er heißen, der Bua? (Selbstverständlich wird’s ein Bua!): Eros Herodes Keanu Seppi Gruber? 3. Wird er mich später haßen und in meine Schuhe bieseln, wenn ich ihm kein Nutella sondern nur Nußpli zu essen gebe? Also der Bua, nicht der Hund.

4. Bin ich keine gute Mutter, wenn ich mich weigere, ein Dreimann-Zelt hinter meinem Fahrrad herziehen?

Oder soll ich mich doch lieber einen Mops kaufen, den ich „Rocky“ nennen werde. Und wenn ich mit „Rocky V“ ins Seniorenstift gehe, darf ich dann alle meine Schuhe mitnehmen? Werde ich dort die Senioren-Theatergruppe leiten? Wird der Zivi, der mir die Zehennägel schneidet, Eros Herodes Keanu Seppi Zacherl heißen? Wer wird bei meiner Beerdigung weinen .... außer die Besitzerin meines Lieblingsschuhgeschäfts? Denke ich vielleicht zu viel nach? Oder etwa zu wenig? Und: Stimmt es wirklich, dass Gott im Himmel lacht, wenn der Mensch anfängt, Pläne zu machen?

Und weil wir gerade dabei sind: Warum beklagen sich die meisten Leute immer nur über ihr Gedächtnis aber nie über ihren Verstand? Bestätigt die Anzahl unserer Neider wirklich unsere Fähigkeiten? Und wenn jeder Mensch schön ist, warum verwenden dann viele Leute so viel Mühe darauf, es zu verbergen? Darf ich meine Küche benutzen, auch wenn ich Kochsendungen hasse? Sind die Dinge, die noch vor mir liegen, zu schön, um wahr zu sein, oder doch nur zu wahr, um schön zu sein?

Sie sehen: Ich brauche Ihre Hilfe! Dringend! Denn ich heute an dem gleichen Punkt wie anno dazumal der alte Goethe: „Eigentlich weiß man nur, dass man wenig weiß. Und mit dem Wissen wächst der Zweifel.“ ENDE

www.monika-gruber.de

Eine Veranstaltung des Rosenau Kultur e.V. in Kooperation mit der Rita Baus Kulturproduktion GmbH |  | Dienstag, 07. Dezember 2010 |
COMEDY Mütternacht - Der Comedy-Club Deutschlands lustigste Comedians zu Gast bei "Eure Mütter" |
| Einlass 19.30 Uhr / Beginn 20.30 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (ermäßigt 16,- €) | Stuttgart hat seinen Comedy-Club! "Eure Mütter" präsentieren die "Mütternacht".

Im fünften Jahr begrüßt das Trio an jedem ersten Dienstag des Monats Comedians aus der ganzen Republik in der Rosenau.

Das geniale Konzept: "Eure Mütter" laden nur Kollegen ein, die lustig sind!

Die Mütternacht ist eine Überraschungs-Show, bei der es für die Zuschauer bis zuletzt ein Geheimnis bleibt, welche Künstler am jeweiligen Abend auf der Bühne stehen werden.

www.eure-muetter.de

! Für diese Veranstaltung sind keine Platzreservierungen möglich und - ausnahmsweise - werden vor dieser Veranstaltung im Saal auch keine Speisen serviert !

Mit freundlicher Unterstützung von

|  | Donnerstag, 16. Dezember 2010 |
KONZERT / COMEDY Das GlasBlasSing Quintett mit "Keine Macht den Dosen!" |
| 20.15 Uhr | Das GlasBlasSing Quintett

|
Veranstaltungsort: Theaterhaus Stuttgart Vorverkauf: 0711 / 402 07 20 oder tickets@theaterhaus.com www.theaterhaus.com
Die machen was? Den ganzen Abend lang Musik auf Flaschen? Wie soll das denn funktionieren?

Außerordentlich gut, wie das GlasBlasSing Quintett mit seinem ersten Programm "Liedgut auf Leergut" eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte. Die Metamorphose des wenig beachteten Alltagsgegenstandes Flasche zum hippen Alleskönner-Instrument darf seither als gelungen gelten. Eine Show voller Überraschungen - a cappella-Gesang erster Güte und augenzwinkernde Moderationen inklusive.

Und nun? Mission erfüllt, alles erledigt, Flasche leer?

Mitnichten! Durch strategische Instrumenten-Zukäufe auf dem europäischen Getränke-Binnenmarkt und einer geschickten Optimierung des bestehenden Klangkörpers ist es dem GlasBlasSing Quintett jetzt gelungen, das nächst höhere Flaschenmusik-Level zu erreichen:

Glasklar geploppte Arpeggien, eine filigran zischende Hi-Hat-Flasche, wirbelnde Schlägel am Jägermeister-Xylophon, ein packender Beat auf dem Wasserspender-Schlagzeug...

Ob Blues, Rumba oder Uptempo-Rocksong, ob selbst komponiert und getextet oder frech adaptiert - wer Flaschenmusik so wie das GlasBlasSing Quintett versteht, duldet keine stilistischen Grenzen. Aber: gilt das auch für die großen Werke der klassischen Musik?

Für die besonders!

"Liedgut auf Leergut" geht in die zweite Runde. Das GlasBlasSing Quintett fordert nachdrücklich: "KEINE MACHT DEN DOSEN!" Denn hier kommt nichts aus der Konserve. Musik nach dem deutschen Reinheitsgebot!

www.glasblassing.de |  | Sonntag, 13. Februar 2011 |
COMEDY Olaf Schubert & seine Freunde mit dem Programm "Meine Kämpfe" |
| 19.00 Uhr | Olaf Schubert |
Veranstaltungsort: Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle, Hegelsaal Vorverkauf: EasyTicket 0711 / 2 55 55 55 oder unter www.easyticket.de

Das leicht labil wirkende Gesamtkunstwerk aus Dresden - wie auch immer man es nennt: "Wunder im Pullunder", "Mahner und Erinnerer" oder "Weltverbesserer und Humorist" - verkündet stolz: "Seht! Hier sind meine Kämpfe." Zurückhaltung ist nicht Schuberts Sache. Wie selbstverständlich beherbergt Schuberts Universum einen Wust an Konzepten, Verbesserungsvorschlägen und horrende Mengen an Erkenntnis-Perlen, welche er mit messianischer Geste verkündet und an Bedürftige verteilt. Doch der ewige Querschläger bleibt unbequem! Denn dort, wo andere Künstler Lösungen anbieten, bietet Schubert Stirn. Einfach so! Weil er viel davon hat ... Er gibt gern!

Aufgrund seines Erfolges hätte er es eigentlich nicht mehr nötig, physisch - quasi mit eigenem Selbst - bei seinen Auftritten präsent zu sein. Dass er seinem Publikum diese Ehre trotzdem erweist, macht ihn sympathisch, ergo sehens- und hörenswert.

Schubert hat einmal gesagt: "Die Wahrheit ist gekrümmt!" Ein Großteil der Menschen, die ihn erleben durften, bestätigen diese Aussage. Denn sie mussten den aufrechten Gang wiedererlernen, um nach Hause zu gelangen. (Uta Mehl)

www.olaf-schubert.de |  | Sonntag, 22. Mai 2011 |
COMEDY / PUPPENSPIEL René Marik mit dem Programm "Kaspar Pop" |
| Einlass 18.00 Uhr / Beginn 19.00 Uhr | René Marik |
Veranstaltungsort: Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle, Hegelsaal Vorverkauf: EasyTicket 0711 / 2 55 55 55 oder unter www.easyticket.de
Der Maulwurf ist tot! Es lebe der Maulwurf! Nachdem der kleine Wühler in "Autschn!" so tragisch ums Leben kam, stürzt er sich in "KasperPop" zusammen mit Falkenhorst, Kalle, den Lappen und der Barbie erneut in haar sträubende Abenteuer. Doch es betritt noch eine weitere Figur die Bühne: der Glatzenkasper! Neben seiner Rolle als Schurke, Chaot und die apokalyptischen Reiter in Personalunion, birgt er gleichzeitig die Chance für einen Neuanfang - frei nach dem Motto: die zerstörerische Kraft ist eine schaffende Kraft!

In René Mariks neuem Bühnenprogramm geht es um Katastrophen. Menschliche wie menschheitliche. Und es geht um Pop. Denn wenn die Tragödie zum Kassenschlager wird entsteht Pop. Gespielt wird dieser Pop von seiner Eminenz "Don Mercedes Moped" und dem Tastateur Ingo Günther.

"René Mariks Puppenspielerei ist der Beleg dafür, das Comedy mehr sein kann, als die Beischlafgewohnheiten seiner Nachbarn von der Bühne zu posaunen." (Berliner Zeitung, September 2009)

Der Mann hinter Maulwurf & Co. heißt René Marik und ist seines Zeichens diplomierter Puppenspieler, Schauspieler und Musiker. Ein Blick auf René Mariks Werdegang zeigt: Der Mann hat Substanz. Und er ist ein Überzeugungstäter.

Aufgewachsen im Westerwald, landet er mit 15, nach dem Hauptschulabschluss, in der Reparaturwerkstatt des elterlichen Dorfs zur Kfz-Mechaniker-Lehre. Die Ablehnung zwischen ihm und der Kfz-Mechanik ist wechselseitig. Nach einem Dreivierteljahr ist Schluss. Realschule, Abitur, dann Mathematikstudium in Berlin. Dort schließt sich René der Hausbesetzerszene an. Er spielt in einer Punkband und macht seine ersten Theatererfahrungen bei der ‚Theatermafia'. Kurzerhand macht René Marik die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Schauspielkunst ‚Ernst Busch' für den Studiengang Puppenspiel und wird angenommen. Von 1999 bis 2004 gehört Marik zum festen Ensemble des Jenaer Theaterhauses. Die Begegnung mit Ensemblekollegen Rainald Grebe hinterlässt Spuren: In dieser Zeit entstehen viele Nummern, die später im Programm "Autschn! Ein Abend über die Liebe" von so vielen Zuschauern heiß geliebt werden.

Es folgen drei Jahre mit Engagements am Neuen Theater Halle und am Deutschen Theater in Berlin. 2007 entschließt sich Marik mit seinen Puppen auf Tour zu gehen. "Autschn!" hat im September 2007 in Berlin in "Der Bar jeder Vernunft" Premiere. Die darauf folgende Lawine wurde - durchaus zeitgemäß - über das Videoportal YouTube losgetreten: Marik hatte einige seiner Puppennummern im Netz platziert. Ein paar Hunderttausend Clicks später war bei seinen Auftritten die Hütte voll, und wenn er seinen Puppenturm für die "Rapante"-Szene aufgebaut hat, sind die Leute ausgerastet. Seitdem tourt René Marik mit seiner eigenen Truppe, bestehend aus Maulwurf, Frosch, Eisbär und Kollegen äußerst erfolgreich durch die Lande. Ende nicht abzusehen.

www.renemarik.de
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Hier finden Sie weitere Informationen zur "goldenen Rose", dem Publikumspreis der Rosenau

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