Donnerstag, 11. März 2010
Reihe POETRY FÜR ZWEI
Philipp Scharri + Fuck Hornisschen Orchestra
mit Auszügen aus deren aktuellen Programmen
„Der Klügere gibt Nachhilfe“ + „vom fohlen und wäldern“
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 11,- zzgl. Gebühren / AK 15,- € (AK ermäßigt 12,- €)
   
Philipp „Scharri“ Scharrenberg

   
Fuck Hornisschen Orchestra   
 
Philipp „Scharri“ Scharrenberg

Die einen sehen Philipp Scharri in der Tradition von Wilhelm Busch – nur mit mehr Esprit, andere überzeugt er mit fulminanter Sprachgewalt, feiner Ironie und beachtlicher thematischer Tiefe, die seine Werke weit über den Status des gereimten Klamauks erheben.

Philipp „Scharri“ Scharrenberg, Jahrgang 1976, ist Performance Poet und Medienautor mit einem Faible für Gereimtes und Wortspiele. Der Exil-Rheinländer und Wahl-Stuttgarter kam zum Medienstudium ins Schwabenland und hat es bis dato nicht wieder hinausgeschafft. Hier entdeckte er Poetry Slams als Ausdrucksform für sich. Dazu bewogen hat ihn das wachsende Bedürfnis, seine Texte zur Abwechslung mal nicht nur überquellenden Schubladen, sondern einem lebendigen Publikum zu präsentieren.
Mit Erfolg: Gleich bei seinem ersten Slam in der Rosenau räumte er frecherweise ab.
Es folgten zahlreiche Auftritte bei Poetry Slams und Open-Stage-Veranstaltungen in ganz Deutschland – als Bühnenpoet und Moderator.
Schon ein Jahr später trat er beim National Slam 2007 in Berlin an und schaffte es bis auf Platz Drei. Seit Herbst 2007 ist er außerdem Mitglied der ersten Stuttgarter „Lesebühne 7PS – Eurythmie und Marschmusik“, die einmal monatlich im Landespavillion gastiert.

Freuen Sie sich auf den Deutschsprachigen Poetry-Slam-Champion 2009, der Auszüge aus ersten Kabarettprogramm präsentiert - ein rasanter Wechsel von Reimkultur, frechen Liedern und brillantem Stand-up.

Weitere Informationen zu Philipp Scharrenberg im Netz unter www.superscharri.de und www.myspace.com/scharri.

Fuck Hornisschen Orchestra

Julius Fischer und Chrsitian Meyer sind das FUCK HORNISSCHEN ORCHESTRA.
Wie bitte? Na, FUCK wie FUCK und HORNISSCHEN wie eine kleine Hornisse... und ORCHESTRA wie ORCHESTER. Julius will die Kapelle THE FUCK nennen, Christian HORNISSCHEN, und so soll es sein. Das ORCHESTRA steht für Pompösität und Pathos! Kann sich nur kein Schwein merken... "DOCH!", sagen sie! „Denn inzwischen steht das FUCK für die Fakulät an der wir studier(t)en und das HORNISSCHEN für die gefährliche Ignoranz gegenüber der Natur! "Fortschritt pfui, Natur hui" heisst es in ihrem ersten Bühnenprogramm "vom fohlen und wäldern", welches im März 2009 Premiere feierte und bis heute etwa 80 Mal von allen Beteiligten immer anders erlebt wurde.

Bis dahin war es ein weiter und schöner Weg: Vom PoetrySlam über diverse monatliche Showkonzepte in der „Traumfabrik Ilses Erika“ in Leipzig, bis hin zu den bundesweiten Literaturshows unter dem Namen "Klub Kryptonym: Farce". Im September und Oktober 2009 gingen die beiden auf eine 40-Tage-Tournee durch Deutschland und die Schweiz!
Und es geht weiter: Sie sind nominiert für den Wiener Kleinkunstnagel 2009, den Kabarett Kaktus München 2009 und den Rostocker Koggenzieher 2010! Desweiteren erschien im September 2009 ihre erste CD "vom fohlen und wäldern" beim Sprechstation Verlag Berlin.

POETRY FÜR ZWEI ist der Titel einer neuen, unregelmäßigen Reihe der Rosenau.
Dichter der Poetry-Slam-Szene, die zudem als Kabarettisten, Literaten, Liedermacher
oder Chansoniers mit einem abendfüllenden Programm auftreten, werden innerhalb
dieser unregelmäßigen Reihe einem breiten Publikum vorgestellt.



Freitag, 12. März 2010
KLAVIERKABARETT
Lars Reichow
mit dem neuen Liederprogramm „Wie schön du bist – Musik vom Morgen bis in die Nacht“

[ ! Stuttgarter Premiere ! ]
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (AK ermäßigt 16,- €)
   
Lars Reichow   
 
Lars Reichow – der vielseitigste unter den Kabarettisten – kommt mit seinen „Liederfestspielen“. Ein rein musikalischer Soloabend, den sich die Fans schon lange gewünscht haben. Es sind Lieder von persönlicher Betroffenheit, privater Empfindungen und die Aufarbeitung öffentlicher Ärgernisse. Wie immer bemüht sich Reichow, die kleinen Dinge des Lebens groß erscheinen zu lassen und die komplexen Themen zu vereinfachen.

„Man kann über vieles reden, aber über die wirklich wichtigen Dinge sollte man singen!“ meint Reichow und kündigt zeitlose Liebeslieder („Minnegesang“) an, aber natürlich auch ein Lied über „Bad-Banker “.
Dem Programm liegt die Form einer begrenzten Chronologie zugrunde: Alle Lieder zusammen beschreiben einen ganzen Tag – der Morgen verwandelt sich langsam in die Nacht. Höhepunkte sind zu jeder Tageszeit möglich!

Für den „Klaviator“ steht fest: Es gibt keinen Moment in diesem Programm, der nicht durch Musik noch vertieft oder erhöht werden kann. Witzige Situationen wechseln mit nachdenklichen Balladen, mit Musik und Sprache kann Reichow ganze Welten vor dem geistigen Auge aufstehen lassen. Die Gedanken und Bilder spielt und sprudelt Reichow mit einer unbändigen Lebensfreude heraus. „Wie schön du bist“ ist eine Liebeserklärung an die Musik. Ein Abend voller Liebe, Glück, Leid, Zorn und Heiterkeit. Ein Tag im Leben eines Liederhelden. Ein Abend mit Lars Reichow.

Gewinner des Berliner Kabarettpreises 2009

www.larsreichow.de

Samstag, 13. März 2010
KONZERT
HISS
mit "Zeugen des Verfalls"
Einlass 19.30 Uhr / Beginn 21.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (ermäßigt 16,- €)
   
Zeugen des Verfalls   
 
Wer scharfe Augen hat, kann sehen, welch tiefe Furchen der eisige Wind osteuropäischer Steppen in ihre Gesichter gezogen hat. Wie ihre Haut von der unbarmherzigen Sonne des karibischen Meers versengt wurde. Wie sie von Abenteuern und Entbehrungen gezeichnet wurden.

Wer scharfe Ohren hat, hört aber auch, dass sie noch von jedem Stück Erde, das sie betraten, Klänge und Rhythmen mitgebracht haben. Dass sie auch in Momenten größter Gefahr aufmerksam lauschten, welche Musik da in allen Winkeln der Welt erklingt.

Mit der neuen CD machen uns HISS nicht nur zu Augenzeugen des Verfalls, sondern vor allem zu Ohrenzeugen einer wilden Fahrt vom Mississippi-Delta zu den Karpaten, von der Donau in die Sierra Madre.

Balkan-Blues und Texas-Tango, Quetschen-Ska, Ethno-Swing und Fast-Folk, fremde und vertraute Klänge bilden die musikalische Grundlage für ihre Geschichten über die großen Themen Liebe, Leid und Lebenslust, Sünde, Sucht und Suppe.

Verfall ist also keine Schande, wenn er so gut aussieht, wenn er so frisch klingt wie bei HISS.

Stefan Hiss: Gesang, Akkordeon
Michael Roth: Mundharmonika, Gesang
Volker Schuh: Bass
Thomas Grollmus: Gitarren, Mandoline, Gesang
Patch Pacher: Schlagzeug, Gesang

www.hiss.net


Montag, 15. März 2010
Rosenau Kultur GastspielKABARETT
Dr. med. Eckart von Hirschhausen
mit dem neuen Programm "Liebesbeweise"
20.00 Uhr
   
Dr. med. Eckart von Hirschhausen
Foto: Frank Eidel   
 

Veranstaltungsort: Porsche Arena, Stuttgart
Vorverkauf:
www.easyticket.de, T: 0711 / 2 555 555
oder
www.reservix.de



Liebe geht durch den Magen, aber was wird aus der Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist? Sie geht ins Blut!
Menschen, die sich geliebt fühlen, haben nachweislich weniger Herzinfarkte.
Die Liebe - sie ist angeblich das größte aller Gefühle. Vielleicht auch das größte Placebo?
Was weiß die Wissenschaft über die Liebe? Und was ist überzeugender: ein Tattoo oder eine Magnetspinntomografie, 100 rote Rosen bringen oder einmal den Müll runter?

Liebesbeweise sind meistens sehr peinlich und bewirken das Gegenteil. Höchste Zeit, dass sich Hirschhausen der Sache annimmt, damit es auch bei aller Liebe was zu lachen gibt. Wer die Logik der Hormone kennt, hat nicht weniger vom Leben, sondern mehr.

In seinem Erfolgsprogramm "Glücksbringer" half Dr. Eckart von Hirschhausen dem Glück des Einzelnen auf die Sprünge. Jetzt untersucht Deutschlands witzigster Arzt das Glück im Miteinander. Eine Operation am offenen Herzen. Ohne Mundschutz geht er der großen Frage nach, ob es eine große Liebe gibt, oder viele kleine, warum wir uns so richtig meist in die Falschen verlieben und was Liebeskummer mit einem Drogenentzug gemeinsam hat. Und er steht Rede und Antwort zu allem, was das Herz bewegt: Reicht im Ge-schlechterkampf Singlesein schon als Alleinstellungsmerkmal? Wenn schon die Zweisam-keit nicht funktioniert, wie viele Gemeinheiten stecken in größeren Gemeinschaften?
Gibt es Schwarmintelligenz oder schaltet der Verstand aus, wenn wir beginnen zu schwärmen? Kann man die Menschheit lieben ohne ihre einzelnen Vertreter mögen zu müssen? Deutschland ist das viertreichste Land der Erde, aber bei der Zufriedenheit auf Platz 35. Woran kann man noch glauben? Ein Land, in dem es für den Verlust eines Autos 2500 Euro Schmerzensgeld gibt, aber als Willkommen für ein Kind 100. Ist es ein Liebesbeweis an sein Land, es nicht zu lieben - und sich selbst auch nicht? Und wenn uns alle anderen mal gerne haben können, warum tun sie es nicht?

Dr. Hirschhausen verarztet die angeknacksten und gebrochenen Herzen. "Liebesbeweise" - ein Aufklärungsabend für Abgeklärte, für Romantiker und für alle, die dachten, sie wüssten schon, was Liebe ist. Endlich mal wieder lachen über all unsere komischen Gefühle.

www.hirschhausen.com

Mittwoch, 17. März 2010
ZAUBEREI / MUSIK / COMEDY
Der Schöne und das Biest
Das Best of! - Programm von und mit Heiner Kondschak und Helge Thun
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (ermäßigt 16,- €)
   
Der Schöne und das Biest (v.r.n.l)   
 
Helge Thun ist der einzige sprechende Deoroller der Welt, mehrfacher internationaler Preisträger der Zauberkunst und wirklich verdammt jung. Sein großväterlicher Freund Heiner Kondschak, Zeitzeuge und einziger tanzender Wischmob der Welt, spielt so viele Instrumente wie er lange Haare hat und ist mindestens so alt wie er aussieht.

Ihre Vereinbarung lautet zwar "wenn einer von beiden stirbt, macht Helge alleine weiter", doch noch kann man sie gemeinsam erleben, bevor Heiner ins Heim, Helge ins Bett und beide auf ihre internationale Frankreichtournee durch die Bredouille müssen.

Gewinnen Sie bei Quizkas, dem Quiz bei dem es um die Katze geht, sehen Sie Helges tollen Kartentrick (bisher nur in Rottweil schief-gegangen!) und werden Sie Zeuge einer unglaublichen Tierhypnose! Eines haben alle Nummern gemeinsam: sie sind wie saure Sahne - unschlagbar! Und ab der dritten Zugabe ist das Programm auch mit Standing-Ovations-Garantie erhältlich - stimmt echt!

“Von einem Gewährsmann wurden sie mir als durchaus akzeptabel, wenn nicht sogar als mehr geschildert. Man überzeuge sich selbst!“ Titanic

“Was für ein Team!“ Bietigheimer Zeitung

“Die Charaktere sind so gut aufeinander abgestimmt wie dereinst bei Laurel und Hardy.“Böblinger Zeitung

“Eines dieser Erlebnisse der Extraklasse, wie es selbst die eingefleischtesten Kleinkunstfreaks nur alle Schaltjahre erfahren dürfen.“ Badische Neueste Nachrichten

“Fast vom Stuhl gelacht! Sie lassen ihr Konzept schon mal beiseite und arbeiten freihand. Was als Nebensächlichkeit anfängt, artet in eine wahre Lachnummer aus.“ Leonberger Zeitung

“Gemeinsam trat dem Publikum ein Duo vor Augen, das an Witz, Professionalität und Improvisationskunst seinesgleichen sucht.“ Heidenheimer Zeitung

www.helgethun.de


Donnerstag, 18. März 2010
Rosenau Kultur GastspielKABARETT
Jochen Malmsheimer
mit dem Programm „Flieg Fisch, lies und gesunde! oder: Glück, wo ist Dein Stachel?!“
20.15 Uhr
   
Jochen Malmsheimer



   
 

Veranstaltungsort: Theaterhaus Stuttgart
Vorverkauf: beim Theaterhaus,
Kartentelefon 0711 / 402 07 20 oder unter
www.theaterhaus.com und tickets@theaterhaus.com



Wir sind hier nur Gäste. Aber wir wurden eingeladen! Auch dies eine Erkenntnis des Bochumer Kabarettisten Jochen Malmsheimer, welche in seinem neuen, abendfüllenden Kabarettprogramm mit dem durchaus in's Epische tropfenden Titel: "Flieg Fisch, lies und gesunde! oder: Glück, wo ist Dein Stachel?!" nicht den Deut einer Rolle spielt.

Die Übereinstimmungen zwischen einem guten, alten Gruyere und Jochen Malmsheimer werden immer augenfälliger: Auch Malmsheimer wird reifer, schärfer und grantiger. Und da hilft weder die Fahrt in's Blaue noch der Gang in's Grüne, haben doch etwa Zoobesuche durch den Entschluß vieler Tierparkleitungen, aus distransparenten Gründen auf Käfigbesatzungen zur Gänze zu verzichten, ihre beruhigende Wirkung längst eingebüßt. Auch das Radio bietet inzwischen keinen Trost mehr, jeder macht ja was er will. Was aber, wenn man nicht jeder ist? Was soll nur aus uns werden, wenn selbst Männer altern?

Trost bietet allein die Wissenschaft. Dies macht Malmsheimer an Hand der augenfälligen Verbindung zwischen der ägyptischen und niedersächsischen Kulturgeschichte, akademisch allerdings höchst brisant, überdeutlich. Bis schlußendlich die Weltverschwörung der Bücher, von der er durch Zufall erfährt, in einem rasanten Finale das Geheimnis der Losung von "Flieg Fisch, lies und gesunde ..." lüftet.

Hier ist nicht nur die Literatur entfesselt, es ist Malmsheimer selbst. Doch er weiß, daß wir alle uns, gerade in unsicheren Zeiten, nach einem bißchen Glück sehnen. Und so endet ein furioser Abend mit einem kleinen Gedicht über die Liebe. Und über das Glück. Und über ein Fischlein. Und so besteht am Ende doch Hoffnung.
Auf Liebe.
Und auf Glück.
Und auf Fisch.

Der Sonderpreis des Deutschen Kabarett-Preises für das Jahr 2009, gestiftet von der Stadt Nürnberg und vergeben vom nürnberger burgtheater, geht an den Bochumer Kabarettisten JOCHEN MALMSHEIMER - "den Erfinder des epischen Kabaretts", so die Preisverleiher.

Weiter heißt es in der offiziellen Pressemitteilung: "Jochen Malmsheimer zuzuhören ist purer Genuss. Malmsheimer ist ein brillanter Geschichtenerzähler und auf der Bühne eine entfesselte Naturgewalt. Seine Lust an der Sprache ist grenzenlos. Mit geschliffenen Formu-lierungen, feiner Ironie und umwerfender Komik berichtet er vom Abenteuer Alltag und schafft es
dabei spielend sein Publikum in einen schwindelerregenden Glückszustand zu reden.
"


Die Presse zum neuen Programm von Jochen Malmsheimer:

"Eine vielbejubelte Premiere in Oberhausen." (WAZ)

"Nach 100 wunderbaren Minuten erlöste Jochen Malmsheimer die Zwerchfelle eines begeisterten Publikums." (Lippische Landeszeitung)

"Hier setzt Jochen Malmsheimer dem epischen Kabarett ein Denkmal." (Neue Westfälische)

"Das ist die gültige Antwort des deutschen Kabaretts auf Pisa, aber auch auf die wahre Bildungsmisere und zugleich eine absurd-komische Huldigung all der Bücher, in denen all die geliebten schwülstigen, schwelgerischen, schwafeligen und schwefeligen Wörter stehen, mit denen er so gerne gurgelt - nur in ganz anderer Reihenfolge, versteht sich. Sein Programm ist klasse. Den Titel sollte man sich merken. Wie war der noch mal?" (NRZ)

"Der Titel des Programms ist genau das, was dabei herauskommt, wenn man in einem absurden Traum Hermann Hesse mit dem Apostel Paulus kreuzt." (Westfalenblatt)

www.JochenMalmsheimer.de

DISCO
Rosenau TANZNACHT
"Back in Paradise" mit „DJ Projekt Hafenrand“
Einlass 19.30 Uhr / Beginn 20.30 Uhr · Eintritt: AK 5,- €
   
   
 
Nicht, dass der Wunsch neu wäre oder es niemand interessieren würde: einen Ort zu haben, an dem man sich heimisch fühlt und ... einfach tanzen kann! Gerade unsere Generation, die in den 80ern und 90ern ihre Jugend erlebt hat, die mit den Songs dieser Zeit groß geworden ist, gab es bis jetzt in Stuttgart keinen Platz zum Tanzen!

Discos gibt es nicht mehr und in den Szene-Clubs werden mit unserem Erscheinen die Teenies nervös, weil sie befürchten von ihren Eltern abgeholt zu werden. Ü-XX-Parties kommen für uns aus Gründen des „guten Geschmacks“ nicht in Frage und für After-Work-Parties finden wir uns nicht wichtig genug!

Auch für die „Rosenau“ ist der Wunsch, Ort und Gastgeber für einen solchen Tanzabend zu sein, nicht neu. Aber erzwingen kann man das, was zur Institution werden soll, nicht!

Es braucht eine gute Gelegenheit. Seit Jahren pflegt die „Rosenau“ enge Verbindungen in die Hansestadt Hamburg, in der Tanzabende im „Attisha“, „Downtown Bluesclub“ und auf „Kampnagel“ schon seit Jahren Kult und eine „feste Größe“ sind. Diese guten Verbindungen bescheren uns zwei Hamburger Jungs, die monatlich einmal in der „Rosenau“ an den Plattentellern stehen werden und bekanntes, extrem Tanzbares auflegen – das „DJ Projekt Hafenrand“.

Einmal im Monat also, an einem Donnerstag, wird die „Rosenau“ zur Stuttgarter „Großen Freiheit“, nach dem Motto „Back in Paradise“.


Allein zu Hause war gestern, die besten Jahre sind JETZT! "Rose trifft Anker".

Freitag, 19. März 2010
KONZERT
HITBOUTIQUE präsentiert: Die "Nacht der Virtuosen"
mit Winfried Wohlbold (Pedal Steel Guitar) und Michael Speth (Violine)
Einlass 19.30 Uhr / Beginn 21.00 Uhr · Eintritt: VVK 13,- zzgl. Gebühren / AK 17,- € (ermäßigt 14,- €)
   
HitBoutique

   
   
 
Auf zahllosen Tourneen durch den mittleren Neckarraum haben Hitboutique in den vergangenen Jahren großartige Musiker und Meister ihres Instruments entdeckt und kennen gelernt. Im Rahmen der Konzertreihe „Nacht der Virtuosen“ in der Stuttgarter Rosenau wollen sie diese nun ihrem Publikum präsentieren.
Gemeinsam werden sie einen Streifzug durch die Hitparaden der vergangenen Jahrzehnte unternehmen und wie immer überraschende und nicht selten kuriose Bearbeitungen der größten Hits aller Zeiten zu Gehör bringen.

Vorhang auf und Bühne frei!

Hitboutique präsentiert an diesem Abend Winfried Wohlbold und Michael Speth.

Winfried Wohlbold aus Böblingen ist der weltbeste Pedal-Steel-Gitarren Spieler. Sein Name wird in Nashville zwar eher schlecht als recht ausgesprochen, von seinen Fähigkeiten an der Steelguitar aber seit geraumer Zeit in den Saloons zwischen den Rocky Mountains und der Schwäbischen Alb ehrfürchtig erzählt. Hitboutique trafen den Experten für sowohl Country als auch Western-Musik zufällig am Fuße der Alb bei Pfullingen, als der gerade auf der Ladefläche seines Pickup-Trucks ein Open-Air-Konzert spielte. Die Band war von seinem Können sofort beeindruckt.

Michael Speth aus Stuttgart-Sillenbuch, dessen virtuoses Geigenspiel sogar Paganini den Teufel ausgetrieben hätte, wurde von Hitboutique an einem heißen Sommertag im Jahr 2007 auf einer staubigen Landstraße im Remstal aufgegabelt. Er war per Anhalter unterwegs zu einer legendären aber geheimen Gypsy-Jazz-Konferenz im Welzheimer Wald. Spontan entschloss sich die Hitboutique, ihn dorthin zu begleiten. Es wurde eine heiße und unvergessliche Nacht.

Freuen Sie sich auf einen Abend mit grosserartiger Unterhaltung, bekannten Melodien, schnellen Fingern, seltenen Instrumenten, und der charmantesten Band der Welt!

www.hitboutique.de


Samstag, 20. März 2010
Rosenau Kultur GastspielCOMEDY / PUPPENSPIEL
René Marik
mit dem neuen Programm "Kaspar Pop"

[ ! A U S V E R K A U F T ! ]
20.00 Uhr
   
René Marik   
 

Veranstaltungsort: Theaterhaus Stuttgart
Vorverkauf: beim Theaterhaus,
Kartentelefon 0711 / 402 07 20 oder unter
www.theaterhaus.com und tickets@theaterhaus.com



Der Maulwurf ist tot! Es lebe der Maulwurf! Nachdem der kleine Wühler in "Autschn!" so tragisch ums Leben kam, stürzt er sich in "KasperPop" zusammen mit Falkenhorst, Kalle, den Lappen und der Barbie erneut in haar sträubende Abenteuer.
Doch es betritt noch eine weitere Figur die Bühne: der Glatzenkasper! Neben seiner Rolle als Schurke, Chaot und die apokalyptischen Reiter in Personalunion, birgt er gleichzeitig die Chance für einen Neuanfang - frei nach dem Motto: die zerstörerische Kraft ist eine schaffende Kraft!

In René Mariks neuem Bühnenprogramm geht es um Katastrophen. Menschliche wie menschheitliche. Und es geht um Pop. Denn wenn die Tragödie zum Kassenschlager wird entsteht Pop. Gespielt wird dieser Pop von seiner Eminenz "Don Mercedes Moped" und dem Tastateur Ingo Günther.

"René Mariks Puppenspielerei ist der Beleg dafür, das Comedy mehr sein kann, als die Beischlafgewohnheiten seiner Nachbarn von der Bühne zu posaunen."
(Berliner Zeitung, September 2009)

Der Mann hinter Maulwurf & Co. heißt René Marik und ist seines Zeichens diplomierter Puppenspieler, Schauspieler und Musiker. Ein Blick auf René Mariks Werdegang zeigt:
Der Mann hat Substanz. Und er ist ein Überzeugungstäter.

Aufgewachsen im Westerwald, landet er mit 15, nach dem Hauptschulabschluss, in der Reparaturwerkstatt des elterlichen Dorfs zur Kfz-Mechaniker-Lehre. Die Ablehnung zwischen ihm und der Kfz-Mechanik ist wechselseitig. Nach einem Dreivierteljahr ist Schluss. Realschule, Abitur, dann Mathematikstudium in Berlin. Dort schließt sich René der Hausbesetzerszene an. Er spielt in einer Punkband und macht seine ersten Theatererfahrungen
bei der ‚Theatermafia'. Kurzerhand macht René Marik die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Schauspielkunst ‚Ernst Busch' für den Studiengang Puppenspiel und wird angenommen. Von 1999 bis 2004 gehört Marik zum festen Ensemble des Jenaer Theaterhauses. Die Begegnung mit Ensemblekollegen Rainald Grebe hinterlässt Spuren:
In dieser Zeit entstehen viele Nummern, die später im Programm "Autschn! Ein Abend über die Liebe" von so vielen Zuschauern heiß geliebt werden.

Es folgen drei Jahre mit Engagements am Neuen Theater Halle und am Deutschen Theater in Berlin. 2007 entschließt sich Marik mit seinen Puppen auf Tour zu gehen. "Autschn!" hat im September 2007 in Berlin in "Der Bar jeder Vernunft" Premiere. Die darauf folgende Lawine wurde - durchaus zeitgemäß - über das Videoportal YouTube losgetreten: Marik hatte einige seiner Puppennummern im Netz platziert. Ein paar Hunderttausend Clicks später war bei seinen Auftritten die Hütte voll, und wenn er seinen Puppenturm für die "Rapante"-Szene aufgebaut hat, sind die Leute ausgerastet.
Seitdem tourt René Marik mit seiner eigenen Truppe, bestehend aus Maulwurf, Frosch, Eisbär und Kollegen äußerst erfolgreich durch die Lande. Ende nicht abzusehen.

www.renemarik.de


Rapante Rapante! Keine Karte für René Marik in Stuttgart mehr bekommen?
Am 31. Januar spielt er sein Programm "KasperPop" im Theater am Ring in Villingen-Schwenningen!
Karten gibts unter
www.reservix.de
Montag, 22. März 2010
BÜHNE
OpenStage IN DER ROSENAU
präsentiert von Roland Baisch
20.00 Uhr · Eintritt: AK 6,- €
   
Roland Baisch   
 
Vor fast 20 Jahren gründete der Berliner Künstler Detlef Winterberg mit Gleichgesinnten in Berlin die „Scheinbar“, eine Spielstätte, die jedem eine Gelegenheit zum ausprobieren, einspielen und weiterentwickeln ihrer Programmnummern geben sollte. Bis heute feiert dieses Prinzip der Open Stage, der offenen Bühne in Berlin große Erfolge.

Die OpenStage in der Rosenau. Vor sechs Jahren noch als vorsichtiger Versuch, in Stuttgart das zu etablieren, was in anderen Städten seit Jahren Kult ist: eine Bühne, die jedem die Gelegenheit gibt, seine Programmnummern auszuprobieren, zu spielen und weiter zu entwickeln. Inzwischen wird die OpenStage auch in Stuttgart heftig frequentiert und ist ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt.

Eine offene Bühne für Kabarettisten, Pantomimen, Schauspieler, Comedian, Clowns, Sänger, Stepper, Musiker, Tänzer, Zauberer, Jongleure ... für Profis, Laien und Anfänger.

Sich anmelden (bei Michael Drauz in der Rosenau unter 0711/661 90 40 oder michael.drauz@rosenau-stuttgart.de) und auftreten kann ein jeder. Je nach Anzahl der Künstler variiert die Spielzeit für jeden zwischen 5 und 15 Minuten. Außer Freigetränken gibt es keine Gage, nur die Möglichkeit vor Publikum sein Bestes zum Besten zu geben.

Heute führt wieder einmal Roland Baisch durch das bunt gemischte Überraschungsprogramm.

Und wieder heißt es: Alles ist möglich, und niemand und nichts ist sicher!
Außer, daß keine Show so sein wird wie die vorherige - seit März 2003 monatlich an einem Montag in der Rosenau!

Donnerstag, 25. März 2010
KLAVIERKABARETT
Sebastian Krämer
mit dem Programm „Krämer bei Nacht – Schlaflieder zum Wachbleiben“
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (ermäßigt 16,- €)
   
Sebastian Krämer   
 
Schlaflieder zum Wachbleiben und Gutenacht-Geschichten mit Heimsuchungspotenzial von und mit Sebastian Krämer

Denn nachts sind alle Tasten schwarz … Kennen Sie eigentlich schon Sebastian Krämer, den "Sprachartisten und Ausdrucksgourmet" (Hannoversche Allgemeine Zeitung), "Giganten am Klavier" (Mainzer Rheinzeitung), "begnadeten Blödler" (Stuttgarter Zeitung), "Meister des Understatements und des Hintersinns" (Bonner Rundschau), den "süßlich-bösartigen‚ Dada-Chansonnier'" (Ludwigsburger Kreiszeitung), "einen der pointiert bissigsten Liedermacher" (Melodie & Rhythmus), außerdem doppelten Deutschen Poetry-Slam-Meister, Gewinner mehrerer bundesweiter Chanson-Preise und Gründer des legendären "Fördervereins für Genie und Wahnsinn" in Berlin? Nun, was Sie auch bisher von Sebastian Krämer gelesen oder gehört haben mögen über die Verzichtbarkeit von Jongleuren, den Schleuderwaschgang bei Hamstern oder Blumenkübel und Lyrik - es war nur seine Sonnenseite.

Krämer bei Nacht ist noch krämiger, süffiger, schräger, düsterer, manchmal entsetzlich schwermütig und dabei durchweg bedingungslos heiter. Und unterdessen tritt so manche erstaunliche Erkenntnis zu Tage: Nacht ist keine Frage der Uhrzeit - streng genommen ist sie im Tagesplan gar nicht vorgesehen, und: Um sich um den Schlaf zu bringen, muss man nicht erst an Deutschland denken.

Krämer bei Nacht ist Ruhestörung für gehobene Ansprüche. Da geht es um ermordete Autogrammjäger, Eskimos, DJs, die nur Bruckner spielen, wandernde Fensterkreuzschatten, von bösen Stimmen verfolgte Busfahrer und den Arbeitsalltag eines Drachentöters.

Eine musikalisch-literarische Geisterbahnfahrt voller moderner Schauerballaden, erotischer Begegnungen und Einblicke in die Arbeit am Drehbuch zu einem brüllend komischen Horrorfilm.

Damit Sie am Ende des Abends wissen, was Sie auf dem Nachhauseweg erwartet …

www.sebastiankraemer.de


Freitag, 26. März 2010
COMEDY
Carmela de Feo
mit dem Programm "La Signora - Sei mein"
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (ermäßigt 16,- €)
   
Carmela de Feo (Foto: Harald Hoffmann.com)   
 
Sie ist der heißeste Flirt seit der Erfindung des Akkordeons und sie weiß, was sie will.

Wenn La Signora auf Partnersuche geht, werden Mann die Beine weich. Sexy Haarnetz, schwarze Bluse, schwarzer knöchellanger Rock und der unverwechselbare Schönheitsfleck auf der Wange - so heiß wie diese modische Offenbarung war zuvor nur Marilyn Monroe.

Gnadenlos umschwärmt sie Akkordeon spielend und singend die begehrten Testosteron-Träger: Sei mein, mein Sein, das Unmögliche wird möglich, das Mögliche wird unmöglich - diese Venus bringt alles und jeden um den Verstand. Es gibt kein Entkommen, denn La Signora ist gnadenlos, geht dahin, wo es weh tut, mitten ins Publikum und zeigt dabei das Schönste, was sie zu bieten hat: Dürre, käseweiße Schienbeine.

"Man nennt mich La Signora und ich bin eine Frau", diese Aussage umfasst die ganze Schlichtheit ihres Seins. Allein damit versteht es das Italo-Girl aus Oberhausen-Alstaden, das Publikum zu einer fantastischen Reise ins Reich der Vorstellungen zu entführen. Kein Zweifel, diese Frau ist durch und hat auch noch Spaß dabei.

Ob Männlein oder Weiblein, der Zuschauer kann sich dem geballten italienischen Charme nicht entziehen, schließlich wartet noch ein tiefgängiges Finale bei der abgefahrensten Bräutigam-Schau seit Jahren. Typisch La Signora eben: Langweilig wird es mit dem Akkordeon spielenden Wirbelwind garantiert nie.

Pressestimmen:

"... hinreißend - hässlich, schön - scharf, betörend - bollerig und überhaupt alles in allem wunderbar - wandelbar."
Neue Rhein Zeitung
"Eine Frau (und einen Abend mit ihr) vergisst man nicht."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
"Klein, schwarz, stark."
Neue Rhein Zeitung

Gewinnerin des "Goldenen Stuttgarter Besens 2009"

www.carmeladefeo.de




Sonntag, 28. März 2010
FILM - STADTTEILKINO WEST
Zimt und Koriander

! Die Veranstaltungung entfällt !
...
   
   
 
Das Stadtteilkino West in der Rosenau muss aufgrund fehlender Finanzierung leider eingestellt werden.

Siehe hierzu auch Gerettet? Nicht wirklich!
Dienstag, 30. März 2010
ZAUBEREI / MUSIK / COMEDY
Der Schöne und das Biest
Das Best of! - Programm von und mit Heiner Kondschak und Helge Thun
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (ermäßigt 16,- €)
   
Der Schöne und das Biest (v.r.n.l)   
 
Helge Thun ist der einzige sprechende Deoroller der Welt, mehrfacher internationaler Preisträger der Zauberkunst und wirklich verdammt jung. Sein großväterlicher Freund Heiner Kondschak, Zeitzeuge und einziger tanzender Wischmob der Welt, spielt so viele Instrumente wie er lange Haare hat und ist mindestens so alt wie er aussieht.

Ihre Vereinbarung lautet zwar "wenn einer von beiden stirbt, macht Helge alleine weiter", doch noch kann man sie gemeinsam erleben, bevor Heiner ins Heim, Helge ins Bett und beide auf ihre internationale Frankreichtournee durch die Bredouille müssen.

Gewinnen Sie bei Quizkas, dem Quiz bei dem es um die Katze geht, sehen Sie Helges tollen Kartentrick (bisher nur in Rottweil schief-gegangen!) und werden Sie Zeuge einer unglaublichen Tierhypnose! Eines haben alle Nummern gemeinsam: sie sind wie saure Sahne - unschlagbar! Und ab der dritten Zugabe ist das Programm auch mit Standing-Ovations-Garantie erhältlich - stimmt echt!

“Von einem Gewährsmann wurden sie mir als durchaus akzeptabel, wenn nicht sogar als mehr geschildert. Man überzeuge sich selbst!“ Titanic

“Was für ein Team!“ Bietigheimer Zeitung

“Die Charaktere sind so gut aufeinander abgestimmt wie dereinst bei Laurel und Hardy.“Böblinger Zeitung

“Eines dieser Erlebnisse der Extraklasse, wie es selbst die eingefleischtesten Kleinkunstfreaks nur alle Schaltjahre erfahren dürfen.“ Badische Neueste Nachrichten

“Fast vom Stuhl gelacht! Sie lassen ihr Konzept schon mal beiseite und arbeiten freihand. Was als Nebensächlichkeit anfängt, artet in eine wahre Lachnummer aus.“ Leonberger Zeitung

“Gemeinsam trat dem Publikum ein Duo vor Augen, das an Witz, Professionalität und Improvisationskunst seinesgleichen sucht.“ Heidenheimer Zeitung

www.helgethun.de


Donnerstag, 01. April 2010
COMEDY
Johannes Flöck
mit dem Programm "Früher war ich jünger"
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 13,- zzgl. Gebühren / AK 17,- € (ermäßigt 14,- €)
   
Johannes Flöck   
 
In seinem neuen Programm entdeckt der Mann mit dem sympathischen Sprachfehler das Besondere im Alltäglichen, das Große im Kleinen und das Altern im Jugendwahn.

"Mitte Dreißig ist das Alter wo Happy und Birthday - getrennte Wege gehen…" Seine skurrilen Abenteuer bei der Kosmetikerin, beim Jungessellenabschied oder auf einem HipHop-Konzert sind Angriffe auf die Lachmuskel und stehen beispielhaft für das Genre "Stand Up-Comedy".

Reduzierung aufs Wesentliche gepaart mit viel Selbstironie ist seine Waffe. "Ich bin immer müde - außer wenn ich liege, dann geht's …" Dennoch schafft er es, dass sich sein Publikum in vielen Szenen wieder erkennt. Auch mimisch und gestisch weiß Flöck zu unterhalten, dabei ist er stets galant aber auch hinterlistig. Ein Abend mit hochbegabtem Blödsinn der nur eins zulässt, begeisterte Zuschauer!

Stand Up-Comedian Johannes Flöck tourt seit 2002 mit seinen Programmen durch Deutschland, ist gern gesehener Gast in diversen TV-Shows (Pro7-Quatsch Comedy Club, Nightwash bei WDR/ComedyCentral, RTL ComedyNacht u.v.a.) und ist ein gefragter Event-Moderator. Seit Oktober 2007 ist Flöck zudem wöchentlich Außenreporter in der ZDF-Sendung "Klar! Wissen ist gut!"

Pressestimmen:

"Flöck gibt Flöck und die Leute haben Spaß daran." (Hattersheimer Stadtanzeiger)

"Ihm gelingt das Meisterstück nicht im Bereich der Zote zu versumpfen, stattdessen überzeugt
er mit einem erfrischenden Potpourri aus phantasievollen Ideen.
" (Bonner Rundschau)

Der Alltag liefert die wirklich komischen Geschichten. Worin liegt das Geheimnis des Komödianten, Johannes Flöck? " Ich glaube sein Erfolg ist, dass er die Wirklichkeit und Alltägliches aufgreift", vermutet Astrid Pagel vom Theater Velbert. Auch ihr Mann Joachim hatte Lachtränen in den Augen. " Mir als Mann haben besonders seine Erfahrungen im Schönheitssalon gefallen." Ja, Flöck überzeugte vollkommen und beeindruckte durch den engen Kontakt zu seinen Zuschauern, die er mit drei Zugaben belohnte. (WZ)

www.johannesfloeck.de



Sonntag, 04. April 2010
BÜHNE
Stuttgarter Poetry Slam
mit Thomas Geyer
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 7,- zzgl. Gebühren / AK 7,- € (AK ermäßigt 6,- €)
   
Thomas Geyer   
 
Seit nunmehr neun Jahren wird in der Rosenau Monat für Monat jene "Dichterschlacht" ausgetragen, die weltweit die Bars, Clubs, Spelunken und Kleinkunsttempel füllt:

"Poetry Slam!".

Das Prinzip ist einfach: Jeder, der sich dazu berufen fühlt, Selbstgeschriebenes vor Publikum vorzutragen, darf teilnehmen - eingeschränkt lediglich durch das Zeitlimit von sieben Minuten und das Verbot von Hilfsmitteln. Im besten Fall werden die Texte jedoch nicht einfach nur vorgelesen, sondern gelebt, mit ganzem Körpereinsatz performt. Die Geschichten und Gedichte werden gerappt, geflüstert, geschrien.

Die Stars der deutschen, europäischen und angloamerikanischen Slam-Poesie sind fester Bestandteil der Show. Aber es tummeln sich dort auch - typisch für jeden Poetry Slam - literarische Debütanten und Feierabendpoeten, echte Talente und Platzhirsche, Cracks und Lokalmatadoren hinter dem Mikrofon. Das Publikum bestimmt am Ende des Abends nach insgesamt drei Applausabstimmungen, wer unter den zehn Wort-Toreros als Sieger mit roten Rosen überschüttet wird.

Der Poetry Slam wird präsentiert von der Sprechstation. Durch den heutigen Abend führt Thomas Geyer.

Der Rosenau-Slam ist mit Fotos, Email-Newsletter, Live-Mitschnitten und weiterführenden Informationen auch im Internet präsent: www.sprechstation.de


Ab sofort gibt es für Zuschauer von außerhalb von Stuttgart ein begrenztes Kontingent an VVK-Tickets.
Eine Liste der Reservix-VVK-Stellen finden Sie hier




Siehe auch: ARTE TV Webslam
Dienstag, 06. April 2010
COMEDY
Mütternacht - Der Comedy-Club
Deutschlands lustigste Comedians zu Gast bei "Eure Mütter"
Einlass 19.30 Uhr / Beginn 20.30 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (ermäßigt 16,- €)
   
Eure Mütter

   



   
 
Stuttgart hat seinen Comedy-Club! "Eure Mütter" präsentieren die "Mütternacht".

Im vierten Jahr begrüßt das Trio an jedem ersten Dienstag des Monats Comedians aus der ganzen Republik in der Rosenau. Das geniale Konzept: "Eure Mütter" laden nur Kollegen ein, die lustig sind!

Die Mütternacht ist eine Überraschungs-Show, bei der es für die Zuschauer bis zuletzt ein Geheimnis bleibt, welche Künstler am jeweiligen Abend auf der Bühne stehen werden.

www.eure-muetter.de

! Für diese Veranstaltung sind keine Platzreservierungen möglich und - ausnahmsweise - werden vor dieser Veranstaltung im Saal auch keine Speisen serviert !


Mit freundlicher Unterstützung von





Donnerstag, 15. April 2010
Rosenau Kultur GastspielWISSENSCHAFT & KABARETT
Vince Ebert
mit seinem Programm "Denken lohnt sich."
20.00 Uhr
   
Vince Ebert   
 

Veranstaltungsort: Theaterhaus Stuttgart
Vorverkauf: 0711 / 402 07 20, -21, -22, -23 oder tickets@theaterhaus.com
www.theaterhaus.com




Es sieht düster aus im Land der Dichter und Denker. Im Bundestag entscheiden Industriekaufleute und Müllermeister über Atomausstieg und Gentechnik. Viele Topmanager haben so wenig Ahnung von Mathe, dass sie nur schlampig ihre eigenen Bilanzen fälschen können. Und aus Angst vor den Mullahs fordert der kleine Mann: "Nieder mit den arabischen Zahlen!"

Nach seinem Erfolgsprogramm "Urknaller - Physik ist sexy!" behauptet der Diplom-Physiker Vince Ebert dieses Mal: Denken lohnt sich. Eine gewagte These. Denn für die wirklich wichtigen Dinge im Leben wie Schlafen, Essen und Sex reicht ja bekanntlich das Rückenmark. Aber irgendwas muss sich die Evolution bei unserem übergroßen Hirn doch gedacht haben? Wir haben keine Giftdrüsen, Reißzähne oder abnehmbaren Begattungsorgane. Das einzige was wir richtig gut können ist - Denken. Umso erstaunlicher, warum es viele so selten tun...

In "Denken lohnt sich." räumt Vince Ebert auf mit populären Halbwahrheiten und ober-flächlichem Zweidrittel-Wissen. Ob Treibhauseffekt, Mondphasen oder der Einfluss relativistischer Effekte in Fernbeziehungen - Vince Ebert gibt fundierte Antworten, aber verschweigt auch nicht die Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis: Eine Gleichung mit drei Unbekannten ist nicht lösbar, eine Begegnung mit drei Unbekannten kann jedoch durchaus schöne Ergebnisse erzielen.

Erfahren Sie, ob es einen statistischen Zusammenhang zwischen Scheidungs- und Mülltrennungsraten gibt, was die Heisenbergsche Unschärferelation mit der Großen Koalition zu tun hat und ob Hamster in einem Mikrowellenherd ein erhöhtes Krebsrisiko besitzen.

Wissen geht jeden an. Und Denken erst recht. Denn damit haben wir immerhin das Rad, das Penicillin und schließlich den Klingelton erfunden. Kurz gesagt: Ohne die Errungenschaften der modernen Wissenschaft könnte nur jeder Zweite von Ihnen dieses Programm über-haupt sehen. Weil die andere Hälfte nicht mehr am Leben wäre! Und das wäre doch jammerschade, oder? Denken Sie selbst, sonst tun es andere für Sie.

Regie: Dr. med. Eckart von Hirschhausen

www.vince-ebert.de

KABARETT
Uli Keuler
Kabarett in schwäbischer Mundart

[ ! A U S V E R K A U F T ! ]
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (ermäßigt 16,- €)
   
Uli Keuler   
 
Ein altes Programm? Ein neues Programm? Uli Keuler baut sein Repertoire langsam aber stetig um. Wer ihn seit einiger Zeit nicht gesehen hat, wird an diesem Abend in der Rosenau zwischen Bekanntem viel Neues entdecken.

Uli Keuler bringt eine Sammlung von Alltagsfiguren auf die Bühne, die bei aller Skurrilität deutlichen Realitätsbezug besitzen und in denen sich das Publikum mühelos wiederfinden kann: bildungsbeflissene Väter, katastropohenerfahrene Astrologie-Anhänger, herrische Muttersöhnchen und Hausmänner mit Hemingway-Aspirationen. Und Keuler kommt ohne Kostum, Maske und Dekoration aus, einziges Requisit: ein Stuhl.

Sein Markenzeichen ist ein Sprachwitz, der teils zielgenau-entlarvend und teils komisch-verspielt daherkommt. Die Mehrzahl seiner Helden ist im Schwäbischen angesiedelt. Ihre Umgebung ist jedoch kein heimeliges Lokalmilieu, sondern die Welt unserer Tage.


Samstag, 17. April 2010
Stuttgarter KabarettfestivalCOMEDY
Helge Thun
"Unbekannt aus Funk und Fernsehen" - eine Solo Comedy Gala
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (ermäßigt 16,- €)
   
Helge Thun   
 
Helge Thun ist ehemaliger Weltklassezauberer, ehemaliger Hoffnungsträger lokaler Fernseh-anstalten und Erdnussallergiker der ersten Stunde. Er war nominiert für den Prix Pantheon, war Deutschlands jüngstes Improvisationstalent und vorübergehend Träger international erfolgreicher Infektionskrankheiten.

Sein neuestes Programm ist ein Comedy Solo im Galaformat: Wissenschaftlich fundierte Reime treffen auf sprachlich wertvolle Erotik. Literarisch anspruchsvoller Bildungsnonsense und spontane Rap Parodien im Freestyle sind ebenso sein Metier wie Zungenfertigkeit, der gesungene Cha Cha Cha und billige Tricks auf Weltniveau.

Ob Fußball, Goethe, Sex, die Flippers, Schiller oder Rauchverbote: ein Hauch von Klasse weht durch die deutsche Kabarett-Landschaft. Stand Up Comedy mit Stil und einem Schuss Niveau. Aber: auch ohne Allgemeinbildung zum Brüllen komisch und scheißlustig!

Abschließende Argumente: Helge ist ein vielseitig interessierter Gesprächspartner, trägt geschmackvolle Anzüge in seiner Größe und hält sich körperlich fit für die späte Karriere ab 70.

Und: Er freut sich auf Ihren Besuch!

Pressestimmen:

"Gegen einen frisch drauf los kalauernden Thun sehen die Raabs und Eltons richtig alt aus." Südwest Presse

"Der geborene Schauspieler und Komödiant." Esslinger Zeitung

"Locker, witzig und so kurzweilig, dass man die Zeit glatt vergaß." General-Anzeiger Bonn

"Kurzum, Thun ist lustiger als Copperfield und sieht genauso gut aus." Schwäbisches Tagblatt

"Ein Künstler der Situationskomik, dem reihenweise Lacherfolge gelingen. Er spielt perfekt mit dem Publikum, ohne aufdringlich zu wirken." Westdeutsche Allgemeine Zeitung

"So oder so, egal wie's kommt, Helge Thun ist ein genialer Manipulierer und Improvisierer." Südwest Presse

www.helgethun.de


Montag, 19. April 2010
BÜHNE
OpenStage IN DER ROSENAU
präsentiert von Christian Langer
20.00 Uhr · Eintritt: AK 6,- €
   
Christian Langer   
 
Vor fast 20 Jahren gründete der Berliner Künstler Detlef Winterberg mit Gleichgesinnten in Berlin die „Scheinbar“, eine Spielstätte, die jedem eine Gelegenheit zum ausprobieren, einspielen und weiterentwickeln ihrer Programmnummern geben sollte. Bis heute feiert dieses Prinzip der Open Stage, der offenen Bühne in Berlin große Erfolge.

Vor sechs Jahren noch als vorsichtiger Versuch gestartet, in Stuttgart das zu etablieren, was in anderen Städten seit Jahren Kult ist, wird die OpenStage in der Rosenau mittlerweile heftig frequentiert und ist fester Bestandteil der Stuttgarter Kulturszene.

Eine offene Bühne für Kabarettisten, Pantomimen, Schauspieler, Comedian, Clowns, Sänger, Stepper, Musiker, Tänzer, Zauberer, Jongleure ... für Profis, Laien und Anfänger.

Auftreten kann ein jeder – nach Anmeldung bei Michael Drauz in der Rosenau unter 0711/661 9010 oder via michael.drauz@rosenau-stuttgart.de.
Je nach Anzahl der Künstler variiert die Spielzeit für jeden zwischen 5 bis 15 Minuten. Außer Freigetränken gibt es keine Gage, nur die Möglichkeit vor Publikum sein Bestes zum Besten zu geben.

Heute führt wieder einmal Christian Langer durch das bunt gemischte Überraschungsprogramm.

Also alles ist möglich, und niemand und nichts ist sicher! Außer, daß keine Show so sein wird wie die vorherige – seit März 2003 monatlich an einem Montag in der Rosenau!

Christian Langer (www.c-music.de)
Mittwoch, 21. April 2010
Stuttgarter KabarettfestivalKABARETT
Uta Köbernick
mit dem Programm „Sonnenscheinwelt“ - Lieder. Texte. Kabarett
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 11,- zzgl. Gebühren / AK 15,- € (ermäßigt 12,- €)
   
Uta Köbernick   
 
Für Uta Köbernick ist Humor eine ernste Sache. Mit "Ein bisschen Frieden, ein bisschen Liebe" hat ihr Abend in etwa soviel zu tun, wie ein Liebeskuss mit dem Biss in eine Zitrone. Der Begriff Abrechnungsstrategie, frei nach dem Motto "her mit den bunten Luftballons, ich hab die Nadel schon hinter dem Rücken", passt da schon besser. Mit Gitarre, Geige oder am Klavier begleitet sie ihre Attacken und lässt ihre trotzigen Pointen und Kehrtwendungen wie ein Fallbeil auf die niedersausen, denen sie einst ihr Herz schenken wollte.

Ein Volltreffer an Wahrheit, Klugheit und Lebensfreude, ein Saunagang für Geist und Herz, denn das versteht Uta Köbernick meisterhaft: Die Jauchegruben dieser Welt zu sehen und zu benennen, aber vor dem Abrutschen auszusteigen und zu sagen: "ich hab vergessen, worums geht".

Gewinnerin des Silbernen Stuttgarter Besens 2008,
Gewinnerin des Deutschen Kleinkunstpreis 2009 Förderpreis der Stadt Mainz.

Pressestimmen:

"Köbernicks Programm ist kein einfaches Kabarett, es ist Kunst. Sie ist die Künstlerin. Die Bühne ist ihre Leinwand. Die Lieder und Lyrik sind ihre Pinsel. Damit malte sie in den schillerndsten Farben reihenweise lächelnde Mundwinkel in die Gesichter der Zuschauer." Dülmener Zeitung

"Sonnenscheinwelt - ein Text- und Liederprogramm zwischen literarischem Kabarett und Sprach-Performance. Darin liess die junge Schauspielerin und Entertainerin einiges an musikalischem - vor allem aber auch aphoristischem- Talent aufblitzen." Wetterauer Zeitung

"Endlich eine neue Form von Kabarett." Westfalenblatt

"Wenn Uta Köbernick ihre deutschsprachigen Lieder singt und ihre grossen Kulleraugen aufreisst, könnte man meinen, sie mache Popmusik für kleine Mädchen. Aber nur bis man genauer auf die von Ironie nur so triefenden pseudoromantischen Texte hört. Schnulzenprogramm nennt sie ihren Auftritt selbstkritisch, doch diese Mischung aus Musik und Lyrik ist viel mehr. Vor allem ist es endlich eine neue Form von Kabarett, weg von den ewigen Stand-Up-Darbietungen über Beziehungen und den Unterschied zwischen Mann und Frau." Westfalenblatt

"Wortwitz mit Gemüt und Hinterlist. Was sich mit Sprache alles anstellen lässt! Einen Orientierungsabend durch die Fussfallen vertrackten Wortgestrüpps bot Uta Köbernick am Freitagabend im ausverkauften Patat-Kleinkunstkeller von Michelstadt. Scheinbar nassforsch betrat sie die Bühne, unüberhörbar mit typischen Anleihen aus dem Dialekt der Kodderschnauze ausgestattet. (...) Die Reduktion ihres Spiels auf wenige, aber brillante Facetten bringt ihre Texte zum Kern der Dinge; die Balance zwischen Sinn-Kollision und Wortwitz lässt weiterhin auf Grosses von Uta Köbernick hoffen." Echo-online

"Herzerfrischender geht nicht." Memminger Zeitung

"Eine ungewöhnliche Komikerin." General-Anzeiger

"Obwohl sie Musik und Theater studiert hat, verzichtet sie wohltuend auf grosse Gesten. So kann man sich ganz auf die Inhalte konzentrieren. Das steht in der Liedermachertradition früherer Jahrzehnte, als Inhalte mehr galten als billiger Slapstick. Und genau deshalb war dieser Abend ein wunderbarer Kabarettabend." Rheinische Post

"Die begnadete Texterin besitzt die Gabe, das Private so zu sezieren und zu variieren, dass es ins Allgemeine kippt. Von da an denkt sie die Sache mit wahnwitziger Konsequenz und Schlagfertigkeit um drei Ecken, bis eine schillernd-frische Quintessenz auftaucht, die sich zu 50 Prozent über die mutige Behauptung und zu 50 Prozent über ein deckungsgleiches Bauchgefühl legitimiert. Köbernick erklärt die Faszination von Tütensuppenbildern und Stewardesslächeln mit einer hinterlistigen Naivität und pragmatischem Schulterzucken zugleich. Die scharfsinnige Analyse paart sich mit der Einsicht, dass Kompromisse sowohl tragisch wie normal sind. Diese Zwar-schon-aber-halt-trotzdem-Haltung lässt eine Zwiespältigkeit aufkommen, die manchmal an Mani Matters beste Lieder erinnert. Aber an Bissigkeit fehlt es ihr nicht. Immer wieder zaubert sich ein Sonnenscheinlächeln auf ihr Gesicht, das mit dem nächsten Streifschuss ins bitterböse abdriftet." Neue Zuger Zeitung

"Die Schauspielerin Uta Köbernick liest ihre eigenen Texte nicht, sondern rezitiert oder singt sie und greift geschickt in die Piano-Tasten. Das macht ihre Wortkunst ganz leicht und luftig. Doch Vorsicht: Mit dem Luftigen will Köbernick das Publikum hereinlegen. Ganz harmlos schaut sie drein, und noch harmloser scheints, wenn sie einen Text mit dem folgeschweren Titel "lalala" ankündigt: "(...)" .Damit lullt Köbernick die Leute ein, um dann unverhofft die Krallen des Unsinns zu zeigen: sie bringt die harmlosen rosa Wörtchen in eine ganz bestimmte Konstellation zueinander und schmuggelt dann einige hochernste Begriffe ein - plötzlich fängt das eine Wörtchen an, dem anderen den sonnigen Sinn abzuluchsen. Die Sonnenscheinwelt fällt natürlich auf solche Wörtchen herein und kann auf die Sinnkollisionen nur noch mit Lachen reagieren. Aber Lachen macht Sinn.“ Der Landbote
           
"…Uta Köbernick ist ein hoch begabter Zauberlehrling der rosaroten Ironie, und der Applaus war heftig wie selten." Der Landbote

www.utakoebernick.de


Donnerstag, 22. April 2010
Stuttgarter KabarettfestivalKABARETT
Hannes Ringlstetter
mit dem Programm „Von einem andern Stern“
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (ermäßigt 16,- €)
   
Hannes Ringlstetter   
 
Hannes Ringlstetter spielt in seinem neuen Soloprogramm Klavier. Gitarre. Sich.
Und die Anderen. Und mit dem Publikum.
Es geht dabei um die Frage: Wer spinnt jetzt eigentlich?
Man selber oder doch die anderen?
Hannes hat eine Antwort: sicher beide.

Menschenfreundliche Lieder, Anektoten und Ansichten über alltägliche Erscheinungen wie Esoterik, Alkohol und Sex; Elvis, Kurt Cobain und Mörtl Lugner. Chopin, Bach und Schostakowitsch. Handwerker, Hausmeister, Besserwisser und Käsekrainer. Liebesgeschichten mit der Lilly vom Verkehrsüberwachungsbetrieb, der Olga zum Holger, oder dem niederbayerischen Annamirl zu spanischen Gefreiten. Ein Programm zwischen Franken, der Oberpfalz, Wien und dem Mond. Ein musikalisch – selbstironischer Abend zum mitlachen, mitschmunzeln und mitmachen.

www.hringlstetter.de


Freitag, 23. April 2010
Stuttgarter KabarettfestivalKABARETT
Sebastian Schnoy
mit dem Programm „Paris >> London >> Hongkong - Hauptsache Europa“
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (ermäßigt 16,- €)
   
Sebastian Schnoy   
 
Wer zwischen Barcelona, Mailand und Stockholm unterwegs ist, lernt schnell ein Gefühl kennen, das man iEurope nennen könnte. Wo Europa drauf steht, ist Lebenskultur drin. Reisen bildet und ist das beste Mittel gegen Fremdenhass.

Sebastian Schnoy zeigt uns europäische Länder, von denen wir kaum etwas wissen. „Wer durch Europa reist, kann seine Völker mit all ihren Schrullen lieben lernen. Die Idee der Völkerverständigung ist eine Kulturpflanze, die jeden Tag gegossen werden muss, Nationalismus und Rassismus sind Unkraut, das sich wie von selbst vermehrt. Deshalb muss die Idee der europäischen Einigung jeden Tag erneut gehegt und gepflegt werden“.

Europa fragt sich wie ein deutscher Papst werden konnte. Hat Benedikt auf den leeren Papstsuhl sein Handtuch gelegt? Wie entstand die österreichische Nation? Schnoy fand durch aufwändige Recherchen heraus, dass bei den Völkerwanderungen in Europa bei der Überquerung der Alpen stets die Schwachen und Fußlahmen an den Hängen liegen geblieben waren und später die genetische Ursuppe Österreichs bildeten.
Engländer waren schon immer gegen Europa. Angeblich hat Brüssel 1980 probiert in Groß Britannien den Rechtsverkehr durchzusetzen. Übergangsweise nur für LKW.

Sebastian Schnoy ist der Guido Knopp des Kabaretts (Die WELT). Er studierte Geschichte an der Uni Hamburg und ist Deutschlands schrägster Historiker. Der mit sechs Kulturpreisen ausgezeichnete Kabarettist beweist: „Nichts ist spannender als unsere Geschichte. Liebe, Hass, Verbrechen; Europas Geschichte ist das ideale Drehbuch für ein Hollywood-Drama“. Mit seinem Witz und „untrüglichem Gespür für Subtilitäten“ (Hamburger Abendblatt) braut Schnoy aus Europas Geschichte einen fesselnden Cocktail, der süchtig macht.

Pressestimmen:

„Sebastian Schnoy ist der Guido Knopp des Kabaretts.“ Die WELT

„Ein amüsanter und treffender Blick auf die Geschichte Europas – und eine Liebeserklärung an seine bunte Völkerschar.“ Prof. Dr. Guido Knopp

„Völkerkunde zum Schieflachen.“ Neue Westfälische

„Die Kabarettszene gebiert ein neues Genre, und Schnoy gehört zu den Geburtshelfern.“ Frankfurter Neue Presse

www.sebastianschnoy.de



Samstag, 24. April 2010
Rosenau Kultur Gastspiel Stuttgarter Kabarettfestival18. Stuttgarter Kabarettfestival
Martina Schwarzmann
mit dem Programm
"So schee kons Lebn sei!"
20.15 Uhr
   
Martina Schwarzmann   
 

Veranstaltungsort: Theaterhaus Stuttgart
Vorverkauf: beim Theaterhaus,
Kartentelefon 0711 / 402 07 20 oder unter
www.theaterhaus.com und tickets@theaterhaus.com



Normal ist die nicht, die Schwarzmann. Und in ihrem neuen Programm "So schee kons Lebn sei!" ist die oberbayerische Musik-Kabarettistin Martina Schwarzmann sogar noch unnormaler als vorher schon. Denn normale Leut' machen sich eher selten Gedanken darüber, warum der weiße und der rote Presssack nicht als angesagter Lifestyle-Food Karriere gemacht haben. Normale Leut' fragen sich nicht, ob es den Osterhasen rektal überfordern könnte, wenn er heutzutage statt runden Eiern eckige Playstations legen muss. Und normale Leut' verführen schon gar keine unschuldigen Japaner auf dem Oktoberfest zum Austrinken des Weißwurstwassers. Die Schwarzmann, die macht so was. Andauernd. Und das Publikum ist begeistert, dass sie so schee unnormal ist.

Die überstrapazierten großen Fragen des Daseins, Mann und Frau und Einkaufen bei Ikea, lässt Martina Schwarzmann in ihrem dritten Programm entschiedener denn je links liegen. Ihr Thema ist der große Wahnsinn im Kleinen. Das Unheil in der heilen Welt.

Und jeder kennt sie, die Figuren, die das schräge Schwarzmann-Universum bevölkern, die die 30-jährige in ihren Liedern, Gstanzln und Gedichten lebendig werden lässt. Sie sind unter uns, die "Erika von de Esoteriker", der "Wertstoffhofkönig" oder die bayerischen Eltern, die aus ihren Kindern "Preißn machen". Oder auch die Ganzgenaubescheid-Wisser, die weltexklusiv durchschaut haben, dass der Aldi und der Lidl in Wahrheit zusammengehören, und dass es bloß noch keiner weiß.

"Die Kunst ist es nicht, sich lustige Sachen auszudenken", sagt Martina Schwarzmann, Trägerin des Deutschen Kabarettpreises 2008, "die Kunst ist es, die Sachen, die ich überall erlebe, so zu erzählen, dass die anderen auch darüber lachen können". Die Inspiration findet sie im privaten Umfeld, nicht zuletzt in Überacker, dem Dorf bei Fürstenfeldbruck, in dem sie auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, zwischen Kirchenchor und Bayern-1 Schlagermusik. Und wenn Martina Schwarzmann dann allein mit ihrer Gitarre auf der Bühne steht, schaut sie liab aus dabei, fast brav, wie eine junge Grundschullehrerin vielleicht - aber nur, so lange sie nicht singt und die "Gschichtn" nur so aus ihr heraussprudeln. Wilde Geschichten von blutrünstigen Nacktschneckenmassakern sind das, skurrile Geschichten von in Wellnesstempel umgebauten Dorfmetzgereien, und nachdenkliche Geschichten von den ganz normalen Menschen um sie herum. "Es gibt Leute, die sind mit nix zufrieden.

Und es gibt Leute, die sind zufrieden mit nix", staunt Martina Schwarzmann in "So schee kons Lebn sei!".

www.martina-schwarzmann.de
Sonntag, 25. April 2010
Stuttgarter KabarettfestivalKABARETT
Angela Buddecke
mit dem Programm „Ausgekoppelt – Hits am Stück“
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 13,- zzgl. Gebühren / AK 17,- € (ermäßigt 14,- €)
   
Angela Buddecke   
 
Angela Buddecke, Schauspielerin, Sängerin, Autorin, Tastenartistin, Lebens-Gesamtkünstlerin hat mit „Ausgekoppelt“ die Highlights ihrer bisherigen Programme zu einem Abend gebündelt. Vor 9 Jahren ging ihr erstes Soloprogramm „Am besten nichts Neues“ mit Liedern von Georg Kreisler über die Bühne, dann folgten drei Kabarettprogramme aus eigener Feder, mit denen Angela Buddecke das Publikum in Deutschland und in der Schweiz begeisterte.
Voll Wortwitz und Weisheit, Zunder und Zartheit, Power und Poesie sind ihre Texte, souverän in allen Stilarten, funkelnd und bezaubernd ihre Musik und ihr Gesang: Wer Angela Buddecke einmal erlebt hat, will ganz einfach mehr von ihr! Und warum nicht schon feiern, wenn erst 9 Jahre rum sind? Die 9 ist eine runde Sache, ist Drehtür zwischen Rückblick und Ausblick, neulich und demnächst. Da müssen alle durch, die bei Null wieder anfangen oder mit etwas Neuem weitermachen wollen.

Deshalb gibt es jetzt ein Jubiläums-Programm, das die Hits aus allen Shows in einen Abend packt, eine Sinnes-Reise mit reichlich Proviant aus geistreichem Liedgut, handfesten Sprechnummern und satirischen Kabinettstücken.

Worum es dabei geht? Buddecke: „Um immer dasselbe. Wir kommen auf die Welt, wir verlassen sie, und in der Zwischenzeit treiben wir allerhand merkwürdiges Zeugs, um zu verdrängen, dass wir hier nicht ewig bleiben können.“
„Ausgekoppelt“ ist Hochgenuss für Seele, Sinne und Intellekt!

Pressestimmen:

„Zuschauer, hört auf diese Frau! Veranstalter, schaut auf diese Künstlerin!...ein Multitalent zu erleben, das mit gängigen Etikettierungen nicht zu benennen ist...“ Rheinischer Merkur

„Endlich eine Kabarettistin, die nicht ulkig, sondern witzig ist!“ Hamburger Morgenpost

„Sie ist jung, schön, hat ein einnehmendes Lächeln und ein gewagtes Kleid. Doch Vorsicht! Mit dieser Frau ist nicht zu spaßen! Natürlich kriegen bei dieser klassisch ausgebildeten Pianistin sogar Beethoven und Co. ihr Fett ab... zwei Stunden voller Witz, überragendem Schauspiel und guter Musik.“ Badische Zeitung

„Alles an Buddecke sprüht vor Schalk, Kraft und Flapsigkeit. Ein wahrer Genuss für Intellekt und Seele.“ Basellandschaftliche Zeitung

„Ihr kaltblütig sezierender Blick mündet in ein scharfes und sehr persönliches Urteil über die Gegenwart.... Sie spielt beinahe akrobatisch Klavier in sämtlichen Stilrichtungen, raschelt gleichzeitig mit Zeitung und Schlüsselbund oder klingt wie Herbert Grönemeyer. ..ein zweites Mal hingehen täte man sofort.“ Basler Zeitung

www.angelabuddecke.de


Mittwoch, 28. April 2010
BÜHNE
Joe Bauers Flaneursalon
Die Lieder- und Geschichten-Show. Stuttgarts einziger Stadtreport live!
mit Joe Bauer, Stefan Hiss, Dacia Bridges & Alex Scholpp, Michael Gaedt
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (AK ermäßigt 16,- €)
   
   
 
"Stuttgarts triftigste, präziseste und schlichtweg schönste Kleinkunstinstitution",
schreibt die Stuttgarter Zeitung: "Der Flaneursalon fiebert nicht nur. Er fetzt auch."

Joe Bauer, Kolumnist der Stuttgarter Nachrichten, ist mit neuem Buch unterwegs: "Schwaben, Schwafler, Ehrenmänner – Spazieren und vor die Hund gehen in Stuttgart" (Edition Tiamat, Berlin). Der Flaneursalon war zuletzt im Norden, im Süden und im Osten der Stadt. Jetzt ist wieder der Westen dran: Die Rosenau ruft.

Wie eine Revue aufgebaut, bietet die Lieder- und Geschichtenshow kontrast- und temporeiche Abwechslung mit den Elementen Lesung, Konzert, Komik. Geschichten und Songs gehen ineinander über. Auf der Bühne klacken Absätze von Cowboystiefeln.

Der Salon feiert Rock’n’Roll.

Joe Bauer, professioneller Spaziergänger, "der immer ein bisschen wie ein Westernheld klingt" (StZ), liest mit tiefer gelegter Stimme sarkastische Glossen und melancholische Stadtgeschichten. Für jeden Auftritt wechselt er Texte und Besetzung.

Stilprägender Musiker der Show ist Stefan Hiss. Der Sänger und Akkordeon-Virtuose liebt Americana, er singt vom Country beeinflusste Songs mit deutschen, englischen, spanischen Texten. Als feste Größe ist die amerikanische Sängerin Dacia Bridges mit ihrem Gitarristen Alex Scholpp im Flaneursalon dabei.
Moderator und Joker der Show ist Michael Gaedt von der Kleinen Tierschau. Vor der Energie und Action des rockenden Entertainers ist das Publikum nie ganz sicher.

www.flaneursalon.de


Freitag, 30. April 2010
DISCO
Rosenau TANZNACHT
"Tanz in den Maien" mit „DJ Projekt Hafenrand“
Einlass 19.30 Uhr / Beginn 20.30 Uhr · Eintritt: AK 5,- €
   
   
 
Nicht, dass der Wunsch neu wäre oder es niemand interessieren würde: einen Ort zu haben, an dem man sich heimisch fühlt und ... einfach tanzen kann! Gerade unsere Generation, die in den 80ern und 90ern ihre Jugend erlebt hat, die mit den Songs dieser Zeit groß geworden ist, gab es bis jetzt in Stuttgart keinen Platz zum Tanzen!

Discos gibt es nicht mehr und in den Szene-Clubs werden mit unserem Erscheinen die Teenies nervös, weil sie befürchten von ihren Eltern abgeholt zu werden. Ü-XX-Parties kommen für uns aus Gründen des „guten Geschmacks“ nicht in Frage und für After-Work-Parties finden wir uns nicht wichtig genug!

Auch für die „Rosenau“ ist der Wunsch, Ort und Gastgeber für einen solchen Tanzabend zu sein, nicht neu. Aber erzwingen kann man das, was zur Institution werden soll, nicht!

Es braucht eine gute Gelegenheit. Seit Jahren pflegt die „Rosenau“ enge Verbindungen in die Hansestadt Hamburg, in der Tanzabende im „Attisha“, „Downtown Bluesclub“ und auf „Kampnagel“ schon seit Jahren Kult und eine „feste Größe“ sind. Diese guten Verbindungen bescheren uns zwei Hamburger Jungs, die monatlich einmal in der „Rosenau“ an den Plattentellern stehen werden und bekanntes, extrem Tanzbares auflegen – das „DJ Projekt Hafenrand“.

Einmal im Monat also, an einem Donnerstag, wird die „Rosenau“ zur Stuttgarter „Großen Freiheit“, nach dem Motto „Back in Paradise“.


Allein zu Hause war gestern, die besten Jahre sind JETZT! "Rose trifft Anker".

Freitag, 07. Mai 2010
Rosenau Kultur GastspielMUSIK/KASPARET
„DRECKIGES TANZEN“
von und mit „Annamateur und Außensaiter“, „Zärtlichkeiten mit Freunden“ und Jan Heinke
20.15 Uhr
   
   
 

Veranstaltungsort: Theaterhaus Stuttgart
Vorverkauf: 0711 / 402 07 20 oder tickets@theaterhaus.com
www.theaterhaus.com




Gezielt eingesetzte Körpersprache unterstützt von Stimmlippenakrobatik und Orffschen Klanginstrumenten. Profunde Balz und hilflos gekupferte Tanzschritte, Hebbelzitate und Hebefiguren.
Hüftbewegungsvortäuschung, professionell angedeutetes Gewackel, Zer- und Besungenes, begleitet von zwei bis drei profischicken, zartbesaiteten Gitarrenvirtuosen und einem Schlagzeuger, der Patrick Swayze wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Tagsüber Standardtänze – doch nachts rotieren routinierte Hüften. Unrohe Gewalt schwängert
die Luft im Zelt. Getanzte Lust. Ja, das ist es – getanzte Lust.

Schmutziger Tanz wird für einen Abend salonfähig. Gestern Pfui heute Hui.
Es wird Lockrufe und Drohgebärden geben und schonungslos Zwischenmenschlichintim-öffentlichgemachtes und Unfairverpacktes. Gemeinsame Gemeinheiten. Ein Abend über Wegbleiben und Dranbleiben, Herzensbrecher und Märzenbecher, Enttäuschungen und Überraschungen. Seelenstriptease in blickdichten Strumpfhosen für alle die sich trauen.

Wen dieser Abend kalt lässt, der hat kein Herz, der hat kein Blut...
der hat nur schlichtes Wasser in den Adern...

Realanimierende: Annamateur, Daniel Wirtz, Reentko Dirks, Jan Heinke
sowiealsauchzuguterletzt Christoph Walther und Stefan Schramm

Siehe auch www.youtube.com/...
Mittwoch, 12. Mai 2010
COMEDY
Helge und das Udo
Helge Thun und Udo Zepezauer mit ihrem Programm "Bis einer heult!"
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (AK ermäßigt 16,- €)
   
Udo Zepezauer, Helge Thun
   
 
Nachdem Udo im letzten Programm den kompletten Hamlet im Alleingang gespielt hat sowie das Gesamtwerk der Augsburger Puppenkiste - was bleibt da noch übrig an Weltliteratur?

In ihrem neuen Programm "Bis einer heult!" gehen Helge und das Udo deshalb aufs Ganze! Sie spielen die komplette Nibelungen-Sage in Versmaß und Reimschema nach und schrecken auch vor der größten Erzählung des Abendlandes nicht zurück: der Weihnachtsgeschichte!

Ihr großangelegtes Laienkrippenspiel ist Jahreszeiten übergreifendes Welttheater der Extraklasse und fast so wertvoll wie ihre Interpretation der Biene Maja! Überboten höchstens noch von ihren improvisierten Szenen, die sie zu Vorschlägen aus dem Publikum aus dem Stegreif spielen.

"Tatsächlich hat das Publikum Tränen in den Augen - vor Lachen."
Stuttgarter Zeitung

"Der helle Wahnsinn: zwei Comedians locken einander aus der Reserve."
Schwäbisches Tagblatt

"Von bemerkenswerter Professionalität zeugt die unglaubliche Wandlungsfähigkeit der Künstler."
Stuttgarter Zeitung

"Vielen Dank."
Schwäbisches Tagblatt

"Mit der Nachdruckkeule der Fernsehcomedians wird nicht zugehauen. Thun und Zepezauer pflegen eine feinere, subtilere Gangart."
Stuttgarter Zeitung

www.helgethun.de


Mittwoch, 19. Mai 2010
KABARETT
Rolf Miller
mit dem Programm "Tatsachen"
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 17,- zzgl. Gebühren / AK 22,- € (AK ermäßigt 18,- €)
   
Rolf Miller   
 
Er weicht aus. Er verschweigt. Er sagt nichts. Und das einzigartig. "Das sind die Tatsachen" sagte ein Zuschauer nach der Vorstellung des Erfolgsprogramms "Kein Grund zur Veranlassung" zu Rolf Miller. Und das war der Startschuss zum neuen Programm "Tatsachen", das die Schraube weiter zudreht im Alltags-Desaster in unser aller Welt.

Wer wissen will, wie Rolf Miller zu wichtigen Themen wie Atombombe, Urknall, Kunst, Sport, Frauen, Kinder, Achim und Jürgen, zielsicher den Faden verliert, ist hier genau richtig. Millers Figur ist genau der Typ, der dem Planeten irrsinnig auf den Zeiger geht und es nicht merkt. Und das mit Bravour...

Im echten Leben ist man das Opfer, wenn so einer zufällig neben einem sitzt und man mit anhören muss, was er von sich gibt. Hört man ihm aber auf der Bühne zu, wird man zum Täter, übt Rache, darf man darüber lachen und das auf höchstem Niveau.

Leiden Sie Luxus, denn für Sie bedeutet der sichere Zuschauerraum ein Pointenbunker.
Nicht WAS, sondern WIE lautet die Maxime. Wenn Rolf Miller eine Pause setzt, tut sich danach mit explosiver Wucht ein grandioser Abgrund auf. "Hinter der Pause lauert die Pointe " so die Jury des Deutschen Kleinkunstpreises . Wie Rolf Miller mit einfachsten Worten komplizierteste zwischenmenschliche, aber auch welthistorische Gesamt-zusammenhänge auf den Punkt bringt, in dem er genau diesen zielsicher schlingernd umsegelt, ist ein "Ausnahmefall des deutschen Humors" (Presse)

Fürsprecher Vicco von Bülow alias Loriot meint "in Text und Darbietung etwas ganz besonderes". Ausgezeichnet außerdem mit dem AZ Stern des Jahres, dem Bayerischen Kabarettpreis und dem Publikumspreis beim Kabarettfestival der Berliner Wühlmäuse.

Josef Hader sagt über seinen Kollegen: "Wunderbar indirekt und hinterhältig".

www.RolfMiller.de

Donnerstag, 20. Mai 2010
KABARETT
Uli Boettcher
mit dem Programm "Ü 40 - Die Party ist zu Ende!"
20.00 Uhr · Eintritt: VVK 15,- zzgl. Gebühren / AK 19,- € (AK ermäßigt 16,- €)
   
Uli Boettcher   
 
Im Leben eines Mannes gibt es verschiedene Abschnitte - fast alle sind bekannt.

Der Mann in den 40ern jedoch steckt in Schwierigkeiten - denn WER IST ER?

Die testosterongeschwängerten Zeiten sind vorüber, die Weisheit des Alters hat sich noch nicht eingestellt. Und so pendelt er zwischen dem Altbekannten - Frauen, Anerkennung, Karriere und Frauen - und dem noch Unbekannten - Gelassenheit und Weitsicht.

Was er kennt, will (oder kann) er nicht mehr, was er will (oder kann), weiß er noch nicht. Er will z.B. mit dem Rauchen aufhören und mit dem Sport anfangen. Und doch ahnt er, dass es andersherum wesentlich leichter ist. So liegt die Lösung in der Kompensation:
Das Rauchen aufhören kompensiert er mit Gartenbau, den Sport mit Vorstandsarbeit im Verein. Geschlechtliche Abenteuer fokussieren sich auf den Besuch beim Urologen und die revolutionäre Restgesinnung auf Autofahren ohne Sicherheitsgurt. Das Wilde im Mann hat er gezähmt, doch das Zahme in ihm bringt keine Punkte. Und so stürzt sich der Mann in den 40ern auf das, was ihm noch bleibt: Das pure, unverfälschte Leben, frei von Mythen und Abenteuern!

Dieser Abend ist viel. Für junge Männer ein Panoptikum des Schreckens, für ältere Männer eine Genugtung. Für Männer in den 40ern eine Therapie und für Frauen... nun, für Frauen ist dieser Abend schlicht eine Offenbarung.

"Natürlich ist es müßig, einen solch temporeichen und gagbeladenen Abend in eine dünne Besprechung zu fassen. Man muss dabei gewesen sein, und sei es nur, um am Beispiel Wallensteins den Begriff 'Semantik' erklärt zu bekommen: Es ist ein Highlight, mit dem Uli Boettcher seinen Ruf als unverwechselbarer Kabarettist grandios unterstreicht, der an Schlagfertigkeit nur von wenigen übertroffen werden dürfte."
Lindauer Zeitung, 13.10.2008

www.uliboettcher.de



Mittwoch, 27. Oktober 2010
Rosenau Kultur GastspielKABARETT
Marc-Uwe Kling
Derniere der „Die Känguru Chroniken“
20.15 Uhr
   
Marc-Uwe Kling

   
 

Veranstaltungsort: Theaterhaus Stuttgart
Vorverkauf: 0711 / 402 07 20 oder tickets@theaterhaus.com
www.theaterhaus.com



„Kleinkünstler will Marc-Uwe Kling nicht genannt werden. Geschenkt. Strickkünstler passt eh viel besser. Auch in Anlehnung an sein erstes Programm ´Wenn alle Stricke reißen, kann man sich nicht mal mehr aufhängen.´ Wie eben aus dem Nihilismus-Seminar geschwankt, steht der 1982 geborene Berliner blass und im schwarzen Anzug auf der Bühne der Rosenau – zerstreut, nuschelnd, schnoddrig. Ja, es kann einen fertigmachen, wenn man mit einem Känguru zusammenlebt, einem Känguru, das einen Beutel voller Dreistigkeiten am Leib hat. (...) Es ist vorlaut und rotzfrech. Und nach dem Motto `Tiere gehen immer´ist es Klings fuchsschlaue Finte, um fürs Politkabarett ein völlig neues, staubfreies Gewand zu flechten. (...) So lässig, absurd, böse und schlau hat schon lange keiner mehr sein Publikum umgarnt.“
Stuttgarter Zeitung, 27.04.2009

Im Herbst dieses Jahres wird das dritte Programm von Marc-Uwe Kling in Berlin Premiere haben ... wahrscheinlich wird es „überwachen & schlafen“ heißen. Als Ort der Derniere der „Die Känguru Chroniken“ hat er sich seine „zweite Heimat“ ausgesucht! Wer also das Programm noch nie gesehen hat ... an diesem Abend ist in Stuttgart die letzte Möglichkeit.

Zwei Stunden lang spektakuläre Enthüllungen! Skandale! Intrigen! War das Känguru wirklich beim Vietcong? Ja. Spielt Marc-Uwe tatsächlich Fagott und singt dazu die Internationale? Nein. Wer hat dieses seltsame Gerücht in die Welt gesetzt? Niemand.
Das Känguru jedenfalls sagt, dass das Programm komplett erlogen ist. Höchstens die halbe Wahrheit. Zumindest ein paar Faktenfehler. Zahlendreher. Oder sagen wir es hapert am Satzbau. Manchmal zumindest. Der Verein der Fagott Freunde e.V. hingegen kritisiert, dass in diesem Programm streckenweise zu wenig Fagott gespielt wird.

Marc-Uwe Kling gilt als Shooting-Star der Kabarettszene, seit er die deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften 2006 und 2007 gewonnen hat. Der Philosophiestudent aus Berlin gehört mit seinen gerade mal 27 Jahren zu einer neuen Generation von Kabarettisten, die ihren wortgewandten Zorn über eine Gesellschaft im turbokapitalistischen Umbruch nicht mehr an bestimmten Politikern oder Parteien auslassen. Lieber schnallt er sich eine grün lackierte Akustikgitarre vor den Bauch und singt „politische Liebeslieder“, die der Globalisierung schwarzhumorig im deutschen Alltag nachspüren. Es ist der Kontrast aus bitterböser Diagnose und verspielter Lässigkeit, die Klings Programm wohltuend vom traditionell oft sehr verbissenen Politkabarett hierzulande unterscheidet. Wo man bei anderen schon im ersten Satz weiß, worauf der Gag hinausläuft, hat der Geschichtenerzähler eine spitzbübische Freude daran, treffsicher an Pointen vorbeizuschrammen. Oder manchmal fast in Helge-Schneider-Manier Stürme im Wasserglas zu inszenieren.

www.marcuwekling.de
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Rosenau Kultur GastspielKONZERT / COMEDY
Das GlasBlasSing Quintett
mit "Keine Macht den Dosen!"
20.15 Uhr
   
Das GlasBlasSing Quintett

   
   
 

Veranstaltungsort: Theaterhaus Stuttgart
Vorverkauf: 0711 / 402 07 20 oder tickets@theaterhaus.com
www.theaterhaus.com



Die machen was?
Den ganzen Abend lang Musik auf Flaschen? Wie soll das denn funktionieren?

Außerordentlich gut, wie das GlasBlasSing Quintett mit seinem ersten Programm "Liedgut auf Leergut" eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte. Die Metamorphose des wenig beachteten Alltagsgegenstandes Flasche zum hippen Alleskönner-Instrument darf seither als gelungen gelten. Eine Show voller Überraschungen - a cappella-Gesang erster Güte und augenzwinkernde Moderationen inklusive.

Und nun? Mission erfüllt, alles erledigt, Flasche leer?

Mitnichten! Durch strategische Instrumenten-Zukäufe auf dem europäischen Getränke-Binnenmarkt und einer geschickten Optimierung des bestehenden Klangkörpers ist es dem GlasBlasSing Quintett jetzt gelungen, das nächst höhere Flaschenmusik-Level zu erreichen:

Glasklar geploppte Arpeggien, eine filigran zischende Hi-Hat-Flasche, wirbelnde Schlägel am Jägermeister-Xylophon, ein packender Beat auf dem Wasserspender-Schlagzeug...

Ob Blues, Rumba oder Uptempo-Rocksong, ob selbst komponiert und getextet oder frech adaptiert - wer Flaschenmusik so wie das GlasBlasSing Quintett versteht, duldet keine stilistischen Grenzen. Aber: gilt das auch für die großen Werke der klassischen Musik?

Für die besonders!

"Liedgut auf Leergut" geht in die zweite Runde. Das GlasBlasSing Quintett fordert nachdrücklich: "KEINE MACHT DEN DOSEN!"
Denn hier kommt nichts aus der Konserve. Musik nach dem deutschen Reinheitsgebot!

www.glasblassing.de

Hier finden Sie weitere Informationen zur "goldenen Rose",
dem Publikumspreis der Rosenau

Die goldene Rose

Irrtum vorbehalten / alle Angaben ohne Gewähr  



Öffnungszeiten:

Montag-Freitag:   12.00-14.30 Uhr   &   18.00-24.00 Uhr
Samstag:       18.00-24.00 Uhr
Sonntag:   10.00-14.30 Uhr      





Rosenau - Lokalität & Bühne

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70178 Stuttgart
(West)

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