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Vorhang auf - Ziehen Sie mit!
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„Rosenau - ohne Kulturprogramm?“

Allein von Maultaschen wird der Mensch nicht satt!


Newsletter „Rosenau – in eigener Sache“

Newsletter vom 21.05.2010

Liebe Gäste, wertes Publikum,

wie schon mehrfach angekündigt, ist es jetzt soweit: Ab heute gibt es die Möglichkeit, die Arbeit des Rosenau Kulturvereins als „Gönner, Freunde, Förderer“ zu unterstützen.

Im Dezember 2009 hat der Gemeinderat entschieden, das Kulturprogramm der Rosenau für die nächsten zwei Jahre mit jeweils 35.000 Euro institutionell zu fördern. Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage der Stadt ist dies sicherlich ein großes Entgegenkommen: Die Neuaufnahme der Rosenau im Kreis der geförderten Bühnen verstehe ich als Wertschätzung des Gemeinderats für die Arbeit des Rosenau Kultur e.V.

Wie Sie bereits wissen, ist dieser Betrag jedoch für einen ganzjährigen Spielbetrieb zu gering, wie gesagt: Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig! Damit es nach der Sommerpause mit dem Kulturprogramm in der Rosenau weitergehen kann, werden wir nichts unversucht lassen, um die fehlenden 110.000 Euro zu realisieren: Wir sind weiterhin auf der Suche nach Sponsoren und Mäzenen, stellen Anträge bei Kulturstiftungen, und auch mit den kulturpolitischen Sprechern der Gemeinderatsfraktionen sind wir im Gespräch. Und ... ich möchte Sie als Unterstützer, Förderer und „Freund der Rosenau“ gewinnen!

So würde ich Sie bitten, sich während der kommenden Ferien- und Feiertage etwas Zeit zu nehmen und sich mit unserem Anliegen zu beschäftigen. Hier können Sie mit einem Klick auf „Vorhang auf ... Ziehen Sie mit!“ alles Wissenswerte erfahren: Einiges zur Geschichte und Programmatik der Rosenau, die Statements der Künstler, und warum wir Sie mit der Aktion „1000 mit 70“ als Fördermitglied gewinnen wollen. Außerdem ist dort die UnterstützerInnen-Erklärung hinterlegt: Einfach ausdrucken – ausfüllen - 2x falten – Briefumschlag frankieren und ab mit der Post!

Falls Ihnen der digitale Weg übers Internet zu unpersönlich oder zu wenig haptisch ist, schicken wir Ihnen den Folder mit dem Formular auch gerne per Post zu; eine kurze Mail genügt, an meine Kollegin Polyxeni Lazogiani via kbb@rosenau-stuttgart.de oder an mich persönlich.

Ich würde mich sehr freuen Sie nach der Sommerpause als „Gönner, Freunde, Förderer“ der Rosenau-Kulturbühne bei einer der - hoffentlich zahlreichen - Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Ihr Michael Drauz





Newsletter vom 28.02.2010

Liebe Gäste, werte Freunde des guten Geschmacks,

Außerdem darf ich Sie an diese Stelle wieder auf die verschiedenen Programme und Gastspiele der Rosenau hinweisen...

Den Film "Zimt und Koriander" am 20. März müssen wir absagen, da das Stadtteilkino West in der Rosenau aufgrund fehlender Finanzierung (die Halbierung der bereits zugesagten Zuschüsse durch die Stadt Stuttgart, siehe hierzu auf der Homepage "Gerettet? Nicht wirklich!" eingestellt werden muss. Wir würden diese Abende mit dem Stadtteilkino e.V. sehr gerne fortsetzen. Solange wir hierfür aber keine solide und dauerhafte Finanzierung haben, müssen wir diese Reihe zumindest aussetzen.

Dem Rosenau e.V. fehlen zu einem Jahresvollbetrieb derzeit 110.000 Euro! Wir werden unsererseits alles versuchen, den Kulturbetrieb so lange wie möglich aufrecht zu erhalten ... Schritt für Schritt - Euro für Euro! Diesbezüglich werde ich Sie in den nächsten zwei Wochen auch noch mal gesondert anschreiben.

Dank einer Spende und dem „solidarischen Beistand“ einzelner Künstler können wir im Mai drei weitere Abendprogramme anbieten. Die Veranstaltungen werden ab Donnerstag über die Homepage in den Vorverkauf gehen. Und nicht zuletzt hoffe ich, dass auch die Gemeinderatsfraktionen uns weiterhin unterstützen und – wie bereits im Herbst 2009 „in Aussicht gestellt“ – mit einem eindeutigen Votum für die Arbeit der Rosenau plädieren. Das hieße sich dafür einzusetzen und durchzusetzen, dass ab dem Jahr 2011 der Rosenau Kultur e.V. mit einer für die Durchführung des Kulturprogramms realistischen Summe seitens der LHS Stuttgart gefördert wird.

In diesem Sinne ... es geht weiter! und wie der Volksmund weiß: Die Hoffnung stirbt zuletzt! So freue ich mich, wenn es wieder heißt: "Bühne frei" und "Vorhang auf!" und ich Sie im nächsten Monat wieder persönlich in der Rosenau begrüßen darf.

Ihr Michael Drauz





Newsletter vom 30.12 2009

Betreff: Für die Rosenau zu Weihnachten - keine wirklich „frohe Botschaft“!

Liebe Freunde, Gäste und Kollegen, werte Förderer und Unterstützer der Rosenau,

kurz vor Weihnachten, am 18. Dezember hat der Stuttgarter Gemeinderat in der 3. Lesung den Doppelhaushalt 2010/2011 beschlossen und dabei u.a. über den Förderantrag des Rosenau Kultur e.V. entschieden. Daher möchte ich Sie/Dich/Euch – kurz bevor das Jahr zu Ende geht - über den aktuellen Stand und die Zukunft der Rosenau informieren.

Zunächst möchte ich in ein paar Sätzen rückblickend zusammen fassen: Seit 2002 betreibt die Neue Arbeit Dienstleistungsagentur GmbH die Rosenau und hat den Kulturbetrieb in den letzten sieben Jahren mit jährlich ca. 140 000 Euro gesponsert. Bereits Ende 2008 war absehbar, daß die GmbH (unter deren Dach insgesamt drei Projekte zusammen gefaßt sind) dies finanziell nicht länger leisten kann, worauf erste Gespräche mit der Kulturverwaltung und den kulturpolitischen Sprechern geführt wurden, die in einem Antrag auf Förderung durch die Stadt Stuttgart mündeten. Die Rosenau hatte bis dahin nie eine Förderung durch die Stadt erhalten, so daß es für die Öffentlichkeit, Presse und Politik zunächst nicht nachvollziehbar und überraschend war, warum die Rosenau so plötzlich um ihre Existenz bangen mußte: „Warum kann das nicht so weiter gehen? ... ging doch die letzten Jahre auch?“ Daher war es zunächst notwendig, offen und differenziert die bisherige Struktur und Finanzierung darzulegen und gemeinsam mit der Kulturverwaltung und den kulturpolitischen Sprechern für die Zeit nach dem Ausstieg der Neue Arbeit DLA GmbH eine Zukunftsperspektive für die Rosenau als Kulturbühne zu entwickeln. So wurde im April 2009 der Rosenau Kultur e.V. als Träger des Kulturbetriebs gegründet und mit dem Aufruf „Rettet-die-Rosenau“ eine breite Öffentlichkeit für unser Anliegen geschaffen.

Was als Echo und Antwort auf unseren „Notruf“ zurück kam, war überwältigend und hat mich persönlich nicht nur gefreut, sondern z.T. geradezu berührt und allemal darin bestärkt weiter zu machen und darauf zu vertrauen, daß die Rosenau als Kultureinrichtung eine Zukunft hat.

Angesichts der Finanzkrise und der damit einhergehenden finanziellen Situation der Stadt Stuttgart, war uns sehr schnell klar, dass mit den ursprünglich beantragten Mitteln in Höhe von 145 000 Euro, um den Spielbetrieb wie in den letzten Jahren aufrechtzuerhalten, nicht zu rechnen ist. Schon allein gegenüber den anderen Kultureinrichtungen der Stadt, die z.T. drastisch gekürzt werden sollten, waren 145 000 Euro nicht haltbar.

Anfang Oktober 2009 dann wurde mir in Gesprächen mit den kulturpolitischen Sprechern in Aussicht gestellt, dass der Rosenau Kultur e.V. für 2010 und 2011 eine Förderung durch die Stadt Stuttgart in Höhe von Euro 70 000 p.a. erhalten würde. Über die Parteigrenzen hinweg hatten sich die Fraktionen der GRÜNEN, CDU, SPD, SÖS/DIE LINKE, sowie einzelne Gemeinderatsmitglieder der FDP für den Erhalt der Rosenau als Kulturbühne ausgesprochen – ein deutliche Mehrheit und ein klares Votum für die Sache: Den Erhalt der Rosenau als Kulturbühne. Trotz der finanziell äußerst schwierigen Situation der Stadt hatte man sich überparteilich dazu entschlossen, die Rosenau neu in die Förderung durch die Stadt aufzunehmen und mit einem Betrag auszustatten, mit dem die Rosenau ihr Konzept und ihre Programmatik erfolgreich weiterführen, ihre Arbeit fortsetzen könnte: Als junge Kabarett- und Comedybühne für ein schwerpunktmäßig junges Publikum, als Nachwuchs- und „Entdecker“-Bühne neuer, aktueller Programme ... als „jüngste Bühne“ der Stadt!

Der Betrag von 70 000 Euro wurde mir über die kulturpolitischen Sprechern nicht nur mitgeteilt, sondern in der Weise Rücksprache gehalten, wie weit und inwiefern uns der Betrag auch wirklich hilft, das Programm der Rosenau aufrechtzuerhalten.

Auf dieser Grundlage von 70 000 Euro habe ich für den Rosenau Kultur e.V. einen Haushalt für das Jahr 2010 aufgestellt: Weiterhin positiv entwickelnde Eintrittseinnahmen vorausgesetzt und davon ausgehend, dass wir für den Verein noch weitere Fördermitglieder und Sponsoren gewinnen können, sowie eine leichte Reduzierung bei der Anzahl der Veranstaltungen in Kauf nehmend, hätten wir mit diesem Zuschussvolumen den Spielbetrieb ganzjährig aufrecht erhalten können.

Von den Fraktionen der Die GRÜNE, SPD und CDU wurden demnach in der 1. und 2. Lesung des Haushalts ein Antrag über 70 000 Euro gestellt, womit wir dankbar und hoffnungsfroh in die Zukunft blicken konnten.

Das war der Stand nach der 2. Lesung bis zwei Tage vor dem 18. Dezember, dem „Tag der Entscheidung“: dem Tag der 3. Lesung und Verabschiedung des Doppelhaushalt 2010/2011 der Stadt Stuttgart. Nach der 2. Lesung wurde jedoch deutlich, daß der bis dahin von den Fraktionen aufgestellte Doppelhaushalt 2010/2011 wegen einer zu hohen Neuverschuldung der Stadt so vom Regierungspräsidium nicht genehmigt werden würde. Um in der 3. Lesung am 18. Dezember einen genehmigungsfähigen Doppelhausverhalt verabschieden zu können, haben DIE GRÜNE und die SPD im Alleingang zusätzliche Kürzungsanträge eingebracht, von denen auch der Rosenau Kultur e.V. betroffen ist.

Laut Gemeinderatsbeschluss vom 18. Dezember 2009 soll der Rosenau Kultur e.V. ab dem 01.01.2010 p.a. nun 35 000 Euro bekommen, was nicht einmal einem Viertel der ursprünglich beantragten und für einen Jahresbetrieb benötigten Summe entspricht. Das ist zum Sterben (ein bisschen) zu viel, zum Leben (viel) zu wenig!

Wie der Betrag von 35 000 Euro, also die Hälfte der in Aussicht gestellten Mittel, zustande kam, ist für mich nicht nachvollziehbar, zumal im Vorfeld die Fraktionen der SPD und DIE GRÜNEN über die finanzielle Situation und Finanzierungsmöglichkeiten der Rosenau hinlänglich informiert waren. Natürlich bin ich froh und erleichtert, und weiß es sehr wohl zu schätzen, dass der Rosenau Kultur e.V. überhaupt in die Förderung durch die Stadt aufgenommen wurde. Dennoch hätte ich mir eine Vorgehensweise gewünscht, die sich „auch auf den letzten Metern“ stärker an Kommunikation, Information, finanzieller Realität und Planbarkeit orientiert.

Unterm Strich und als Ergebnis bleibt festzustellen, dass die „Mehrheit für die Sache“ – der Erhalt einer funktionierenden, erfolgreichen und im Stuttgarter Kulturleben etablierten Bühne - quasi „über Nacht“ verloren ging. Die Chance, für die Rosenau als Kulturbühne endlich eine vernünftige und nachhaltige Lösung zu finden, wurde vergeben. Also gerettet? Nicht wirklich.

Was bleibt? Wie geht es weiter? Die bereits geplanten Kulturveranstaltungen werden wir wie angekündigt bis (mindestens) März 2010 durchführen – mit einem Viertel des Betrags können wir ein Viertel der Spielzeit finanzieren. Und wie geplant, werden wir um Fördermitglieder für den Kulturverein werben und versuchen Sponsoren und Spenden für den Rosenau Kultur e.V. zu gewinnen. Jeder Euro, der in die Vereinskasse fließt, ermöglicht es uns weitere Kulturprogramme zu veranstalten. Aber irgendwann, spätestens im späten Frühjahr, wird die Vereinskasse leer sein und wir werden mit dem Kulturprogramm – bis auf wenige Ausnahmen - für den Rest des Jahres aussetzen müssen. Dann ist erst mal „Schluß mit lustig!“

Dennoch und nicht zuletzt ist es mir ein Anliegen die Gelegenheit zu nutzen, um mich bei all denjenigen zu bedanken, die in den letzten eineinhalb Jahren unseren „Rettungsversuch“, eine kommunale Förderung durch die Stadt Stuttgart zu erhalten, befürwortet und unterstützt haben! Unzählige Mails und Briefe, Solidaritätsbekundungen und Unterstützungsangebote haben uns erreicht ... dafür meinen herzlichen Dank! Wer sich alles in den letzten Monaten „öffentlich“ für den Erhalt der Rosenau als Kulturbühne engagiert hat, ist im einzelnen auf unserer Homepage www.rosenau-stuttgart.de/“Rettet-die-Rosenau“ dokumentiert und nachzulesen. Dennoch möchte ich – so viel Zeit muss sein – einige Menschen besonders und namentlich erwähnen.

Zunächst geht mein Dank an die KünstlerInnen und Künstler (und deren Agenturen), die in ihren Beiträgen beschreiben, wie wichtig die Rosenau als Bühne für ihren beruflichen und künstlerischen Werdegang war bzw. aktuell immer noch ist. Die Verbundenheit und Treue dieser Künstler wiederum hat maßgeblich dazu beigetragen, daß die Rosenau inzwischen bundesweit einen beachtlichen Bekanntheitsgrad und einen „guten Ruf“ in der Kabarettszene genießt. Dafür für vielen Dank! Gleichermaßen gilt mein Dank den über 30 Kultureinrichtungen und –institutionen, die eine „Gemeinsame Erklärung“ zum Erhalt der Rosenau als Kulturbühne unterzeichnet haben. Besonders seien erwähnt die KollegInnen der Stuttgarter Bühnen, Wolfgang Marmulla (Theaterhaus), Holger Eichhorn (Merlin Kultur), Anette Battenberg (Laboratorium), Sebastian Weingarten und Roland Mahr (Renitenztheater), die von Anbeginn an die Rosenau als programmatisch gleichwertige Bühne anerkannt und – trotz „kulturpolitischem Gegenwind“ – sich für eine Unterstützung der Bühne eingesetzt haben. Ein ganz „handfester“ Dank geht an die BW Bank, IMAK Vertriebsgesellschaft, Eric Gauthier und Konrad Zepter, ohne deren Spenden wir das Jahr 2009 finanziell gar nicht „überlebt“ hätten. Dankend erwähnen möchte ich an dieser Stelle auch die Damen und Herren der schreibenden Zunft der Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten, dem Stuttgarter Wochenblatt, von City Extra, dem Stadtmagazin LIFT und dem SWR 4 für die differenzierte, sachliche und engagierte Berichterstattung in den letzten Monaten. Und nicht zuletzt bedanke ich mich bei den Personen, die sich für das Anliegen und die „Rettung“ der Rosenau auf der kulturpolitischen Ebene eingesetzt haben, ihre Zeit dafür investiert haben, mir Hilfestellung bei der Antragstellung und manch guten Rat mit auf den Weg gegeben haben. Mein Dank geht ganz besonders an Petra von Olschowski (Sprecherin der sachkundigen Bürger im Kulturausschuss der LHS Stuttgart) und den kulturpolitischen SprecherInnen der Fraktionen Monika Wüst (SPD), Rose von Stein (FDP), Jürgen Sauer (CDU), Michael Kienzle (DIE GRÜNEN) und Hannes Rockenbauch (SÖS/DIE LINKE).

Für das Jahr 2011 stehen uns dann wieder 35 000 Euro zur Verfügung, so daß das Kulturprogramm – wenn wir bis dahin nicht deutlich höhere Einnahmen und Zuwendungen realisieren können - ähnlich reduziert stattfinden muss. Aber bis dahin ist es ja noch eine ganze Weile hin und ... die Hoffnung stirbt zuletzt!

Daher mein vordringlichster Wunsch für die Rosenau und für das neue Jahr: Bleiben Sie uns gut! Und Ihnen wünsche ich einen „guten Rutsch“ ... mögen Sie im neuen Jahr 2010 besser ankommen als die Rosenau!

Mit freundlichen Grüßen aus dem Stuttgarter Westen

Ihr Michael Drauz






Newsletter vom 27. Juli 2009

Liebe Gäste, Freunde, wertes Publikum,

wie im Mai hoffnungsfroh angekündigt, kann ich Ihnen heute die Veranstaltungshinweise für den Monat September zuschicken! Diesen Newsletter könnte ich auch mit einem vorsichtigen ! RETTUNG IN SICHT ? überschreiben, da der Kulturbetrieb der Rosenau zumindest bis Ende des Jahres gesichert ist!

Auszug aus der Pressemitteilung: „Auf Grund von Zusagen der politischen Vertreter der Gemeinderatsfraktionen, den Antrag auf eine institutionelle Förderung des „Rosenau Kultur e.V.“ ab 2010 zu unterstützen, haben wir als Betreiber und Trägergesellschaft der „Rosenau – Die Lokalität“ entschieden, den Kulturbetrieb der „Rosenau“ übergangsweise in 2009 aufrechtzuerhalten. Für unsere Entscheidung war ebenfalls ausschlaggebend, dass der fehlende Deckungsbetrag in Höhe von Euro 48.000,-- für den Kulturbetrieb im laufenden Jahr durch großzügige Beträge eines Mäzens und zweier Spender deutlich reduziert werden konnte. Ein weiterer Sponsor hat uns seine finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt (...).“ Marc Hentschke, Neue Arbeit Dienstleistungsagentur GmbH

Auf Antrag der SPD erarbeitet die Kulturverwaltung der Stadt derzeit eine Stellungsnahme zum Antrag der „Rosenau“. Am 6. Oktober 2009 wird dann innerhalb der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien im Stuttgarter Rathaus der Antrag für eine institutionelle Förderung für 2010/2011 beraten. Dabei fällt sicherlich eine Vorentscheidung! Wenn die kulturpolitischen Sprecher und Vertreter der Fraktionen, die uns in den letzten Monaten unterstützt haben, Wort halten, unserer Argumentation folgen und das Kulturkonzept der „Rosenau“ erhalten wollen ... sollte es im Laufe des Oktobers während der Haushaltsberatungen und Abstimmungen im Gemeinderat zu einer Mehrheit für den Antrag der „Rosenau“ kommen. Auch wenn sich die Finanzlage der Stadt derzeit als äußert schwierig darstellt, bin ich guter Hoffnung, dass die „Rosenau“ in den Kreis der geförderten Einrichtung aufgenommen und mit einer verlässlichen, finanziell ausreichenden Unterstützung ausgestattet wird.

Soweit zum Stand der Dinge, jetzt zu den Veranstaltungs- und ein paar „technischen“ Hinweisen. Am 13. September starten wir die Spielzeit mit dem Stuttgarter Poetry Slam. Auch wenn wir aus gegebenem Anlass quantitativ etwas kürzer treten müssen, haben wir – wie Sie der Übersicht entnehmen können - wieder einige Highlights im Programm. Besonders hinweisen möchte ich Sie auf unsere neue Veranstaltungsreihe „Stadtteilkino West“, die wir in Zusammenarbeit mit dem Stadtteilkino Stuttgart e.V. und der Jusos AG West einmal monatlich durchführen werden.

Wie Ihnen vielleicht aufgefallen ist, haben wir den beschreibenden Zusatz der „Rosenau“ in „Lokalität & Bühne“ erweitert ... eine längst überfällige Änderung, die das Konzept und die Programmatik, die wir seit sieben Jahren verfolgen, dokumentiert. Und noch eine Neuerung: Ab September beginnen die Veranstaltungen i.d.R. bereits um 20 Uhr, die Saalöffnung und Bewirtung ist ab 18 Uhr, also ebenfalls um eine halbe Stunde früher.

Nun wünsche ich Ihnen einen schönen Restsommer und freue mich Sie ab September wieder in der „Rosenau“ begrüßen zu dürfen.

Für das Rosenau-Team – Ihr Michael Drauz





Newsletter vom 20. Mai 2009 „Rosenau – in eigener Sache“:

Werte Gäste, liebes Publikum,

für diesen Newsletter möchte ich Sie bitten sich vier, fünf Minuten Zeit zu nehmen, da ich Sie heute - außerhalb der Reihe - nicht wie sonst auf die Veranstaltungen der „Rosenau“ hinweisen, sondern über den aktuellen Stand zur „Zukunft der Rosenau als Kulturbühne“ informieren möchte.

FAKT

Die „Rosenau“ erhält für das Kulturprogramm von der Stadt Stuttgart KEINE finanzielle Unterstützung!

Nicht, dass die Mittel gekürzt werden sollen, die „Rosenau“ hat in ihrem 16-jährigen Bestehen als Kleinkunstbühne NIE städtische Mittel erhalten. Die genauen Hintergründe wie Ausgangssituation, Trägerschaft und Finanzierung, habe ich hier unter der Rubrik Chronologie der Ereignisse zusammengefasst und können dort nachgelesen werden.

FAZIT

Ab Herbst 2009 ist das Kulturprogramm der „Rosenau“ ohne Finanzierung! was sich bereits im Januar 2008 abgezeichnet hat und worüber ich die Kulturverwaltung der Stadt seinerzeit informiert habe. Auch wenn für das Jahr 2010 der „Rosenau“ eine Förderung durch die Stadt zumindest in Aussicht gestellt wurde, bitte ich Sie dennoch um ihre Mithilfe und Unterstützung. Die Mitglieder des Gemeinderats, die letztlich über einen Antrag für die Förderung der „Rosenau“ abstimmen, brauchen „gute Argumente“ und „gute Gründe“ für den Erhalt der „Rosenau“ als Kleinkunstbühne.

APPELL

Daher meine Bitte - ein Appell an ihren „guten Geschmack“ und für eine „gute Sache“: schreiben Sie an die Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats, an die Kulturbürgermeisterin, den Stadtrat oder die Stadträtin ihres Wahlkreises und/oder Leserbriefe an die Stuttgarter Zeitung, die Stuttgarter Nachrichten und/oder das Stuttgarter Wochenblatt. Es braucht viele Stimmen, Nachdruck und noch einiges an Überzeugungskraft! „Dieser Weg wird kein leichter sein ...“

Wenn Sie nichts dagegen einzuwenden haben und mir ihre Briefe/eMails in Kopie zukommen lassen, stelle ich diese unter „Statements von Publikum+Gästen“ gerne auf die Homepage der „Rosenau“. Dort sind übrigens auch alle Zeitungsartikel zu „Rettet die Rosenau-Bühne“, Statements von Künstlerinnen und Künstlern, sowie Vertretern verschiedener Kultureinrichtungen und Kooperationspartner nachzulesen.

Und wenn sich auf diesem Wege Sponsoren, ein Mäzen oder eine andere Art der finanziellen Unterstützung finden lässt ... herzlich willkommen, wir wären Ihnen mehr als dankbar! Denn noch fehlen der „Rosenau“ 48.000 Euro, um den Herbst 2009 zu überbrücken. Für jede Anregung und für jeden Hinweis in dieser Sache stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung und bin dankbar und froh, wenn Sie sich bei mir melden.

ZUKUNFT

Nun bleibt mir abschließend nur, Ihnen für Ihr Interesse und ggfs. Engagement herzlich zu danken und zu hoffen, dass ich Ihnen schon bald einen Newsletter mit den Veranstaltungshinweisen für September 2009 zuschicken kann?!


Für die Rosenauer – Ihr Michael Drauz


Chronologie der Ereignisse - upgedatet am 05.05.2010


Statements von Künstlern


Statements von Publikum + Gästen


Statements von Veranstaltern + Künstleragenturen


Unterstützung durch Kulturinstitutionen


Berichterstattung in der Presse


Berichterstattung im Radio

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