Rosenau - Lokalität & Bühne in Stuttgart

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Liebes Publikum, werte Gäste,

an dieser Stelle schreibt aus berufenem Munde einer unserer Künstler das Vorwort für unser Programmheft. Dieses Mal kommen die einleitenden Worte von Hans Gerzlich.
Und ich freu mich, Sie schon bald wieder in der Rosenau begrüßen zu dürfen. Ihr Michael Drauz.

Hans Gerzlich

Die Welt zu Gast in Stuttgart

Liebe Freunde und Kenner der Rosenau, verehrte Stuttgarter Kulturelite, liebe von der Straße Hereingewehte,

der Weihnachtsurlaub liegt schon lange hinter uns, die Sommerferien sind noch weit. Plagt Sie auch das Fernweh? Aber Obacht: Als deutscher Tourist im Ausland steht man ja ständig vor der Frage, muss ich mich anständig benehmen - oder waren schon Deutsche da?

Und wenn man sieht, welche Scharmützel sich da am Hotelbuffet abspielen, kann man sich lebhaft vorstellen, was damals an der Ostfront los war. Der Deutsche kann einen lockeren Tag am Strand gehabt haben, alles easy, schönes Wetter, wenn dann am Buffet die Garnelen alle sind, hat er aus dem Stand schon wieder 200 Puls.

Warum also in die Ferne schweifen, wenn das Gute kommt zu dir? Denn auch in der aktuellen Spielzeit bringt die Lokalität Rosenau wieder Gäste aus aller Herren (Bundes)Länder nach Stuttgart.

Sarah Hakenberg zum Beispiel, die die berlinerisch-oberbayerische Münchnerin aus Ostwestfalen, die konsequenterweise denn auch mit dem Deutschen Kabarettpreis ausgezeichnet wurde. Natürlich auch Stefan Waghubinger, der steyrischer Schwabe, der auch diesmal wieder einen Hoffnungsschimmer der Verzweiflung am Horizont seines Horizonts suchen wird - und finden. Ganz zu schweigen von Michi Altinger, ein bajuwarisches Urviech, der lustigste Bayer, den ich kenne. Und ich kenne viele. Und die sind fast alle lustig. Und einer der intelligentesten ist der "Schlachthof"-Moderator aus dem Bayerischen Fernsehen obendrein. Mit Nils Heinrich kommt ein sachsen-anhaltinischer Stuttgartberliner zurück in seine alte Wahlheimat. Und Frank Goosen, Kult-Autor so kultiger Romane wie "Liegen lernen" oder "Radio Heimat", die ebenso, wenn nicht noch kultiger verfilmt worden sind, bringt dem geneigten Zuhörer nahe, wie man in seinen (und meinen) Heimatgefilden, dem Ruhrpott, so tickt.

Schließlich gebe ich im Märzen selbst nochmals ein Stelldichein, denn als Ökonom begrüße ich natürlich den Austausch der Kulturen zwischen den Völkern. Er fördert Handel sowie Friedfertigkeit und sichert damit Wohlstand für alle. Fahren Sie also nicht in Urlaub, sondern gönnen Sie sich und Ihren Freunden eine Dauerkarte für die Rosenau.

Ganz herzlich
Hans Gerzlich

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