Rosenau - Lokalität & Bühne in Stuttgart
DO | 01. Januar 1970 | Einlass 18.00 Uhr | Beginn 01.00 Uhr

Veranstaltungsort: Rosenau Stuttgart
Foto: © Stefan Maria Rother

Foto: © Stefan Maria Rother

Unverschämte Geschichten und infizierendes Liedgut von twitternden Mädchen empfohlen.

Nils Heinrich, der tiefenentspannte Satiriker unter den Kabarettisten, präsentiert mit „Mach doch´n Foto davon!“ sein bisher frechstes Programm – ein erfreulich erfrischender Rundumschlag gegen die Merkwürdigkeiten des Lebens.

Von der Amazon-Rezension bis zum Treueherzchen, vom Munitionsfabrikanten bis zum verhinderten Revoluzzer. Sein Land ist Zwischendeutschland, eine Nation zwischen allen Stühlen, zwischen Doppelmoral und Sozialneid, zwischen Gesundheitsgläubigkeit, Medienwahn, Verschwörungstheorien und sattem Bürgertum. In seinen Geschichten steigert Nils Heinrich die Normalität zur Farce und sorgt für Unordnung in der Welt der festgefahrenen Gedanken und Meinungen.

In „Mach doch´n Foto davon!“ geht es nicht nur um neue Medien, hohe Politik und niedere Instinkte. Vor allem geht es um Nils Heinrich und seine Abenteuer im Alltag. Dabei verschont er weder narzisstische Social Network-Fans noch Bad Harzburg. Er ist bissig und boshaft, ohne Zyniker zu sein – ein freundlich lässiger Provokateur, der die größten Gemeinheiten mit leisem Lächeln serviert. So ganz nebenbei bringt er in klug verschwurbelten Gedankengängen den Irrsinn hinter der scheinbaren Normalität ans Licht und wirft sehr gründliche Blicke hinter die Fassade rätselhafter Bäckereien. Er hat ein Herz für die Zerrissenheit der Generation Filterkaffee. Und er weist einen Ausweg aus der ausufernden Gentrifizierung. Dabei gelingt es ihm sogar, aus Kindergeschichten ganz neue, unerwartete Gedanken zu zaubern.

Mit seinem flapsig intelligenten Humor erobert Nils Heinrich die Bühne und das Publikum. Er ist der nette Junge von nebenan, der immer freundlich grüßt, der sich aber als äußerst kreativ beim Ausdenken fieser Streiche erweist. Dazu singt und klampft Nils Heinrich mit schöner Beiläufigkeit seine klug ausgedachten, musikalischen Beiträge: rhythmisch rufend und rappend ist er auch hier der charmante Rebell gegen die neudeutschdoofe Betroffenheits-befindlichkeit. Dass er bei aller Frechheit so entspannt bleibt, liegt an seiner Vergangenheit.
Er stammt aus einem gut verschlossenen Menschenhabitat.

PRESSESTIMMEN

Der Mann ist eine Wohltat - und eine Rampensau zugleich. Der labert nicht rum, der hat noch was zu sagen!
Süddeutsche Zeitung

Abwechslungsreich, herrlich böse ohne verbissen zu sein und aktionistisch.
Die Welt

Nicht alle können das Erlebte in so schöne, scharfe, witzige Worte fassen wie Nils Heinrich.
Münchner Merkur

Irgendwo zwischen Rainald Grebe und Hagen Rether
Bayerischer Rundfunk

KABARETTPREISE
Swiss Comedy Award 2007
Jurypreis Bremer Comedypokal 2009
Rostocker Koggenzieher 2010 (Jurypreis und Publikumspreis)
Schwarzes Schaf vom Niederrhein 2010 (Jury- und Publikumspreis)
Salzburger Stier 2011
Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2011

www.nils-heinrich.de

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